Werkzeug

Danny Stack, Drehbuchautor in Großbritannien, schreibt daüber wie das mit dem Foreshadowing geht.

gestern abend mit gewonnenen freikarten in der vorpremiere von joseph and the amazing technicolor dreamcoat in der stadthalle gewesen. nun muss ich anmerken, dass ich zwar keine musicalexpertin bin, dem genre gegenüber aber durchaus sehr gewogen. eigentlich würde ich aber keinen so langen eintrag über ein musical schreiben, aber das gestern abend war so kurios, dass ich einfach etwas darüber …

ein klavier, ein klavier.

p. hat mir ihr altes elektronisches casio keyboard überlassen. fast echtklaviergroße tastatur, sogar gewichtet und offenbar ein bisschen anschlagdynamisch. und es hat so einige rhythmen und klänge eingebaut, die ich jetzt lieber nicht näher erläutere. klavierspielen jedenfalls geht offensichtlich bei mir nach 15 jahren absenz wie radfahren, obwohl diese sache mit den drei vorzeichen leider gerade gar nicht mehr so …

wählen gehen

aus dem wahllokal kommt gerade ein mann um die 30 heraus, er wirkt passabel gekleidet, gepflegt und nicht prollig, und er geht auf ein älteres paar zu, sie führt ein weißes schoßhündchen an der leine, und er ruft ihnen zu „das ist betrug!“, und die beiden älteren leute schauen verwundert, inzwischen ist er bei ihnen angelangt, der ältere herr fragt …

filmabend

gestern abend bei mir mit wirklich tollen gästen los angeles plays itself angesehen. vorher und dazwischen gegessen und getrunken, dann noch bis 4 uhr früh weitergeredet, der zigarettenrauch hängt jetzt in meinem wohnzimmer und ich bin immer noch nicht wach. wie schön.

immer dasselbe

„ein glück, dass es dezember gibt – sonst würde ich überhaupt nicht mehr zum schreiben kommen. wir hatten letzten sonntag wahlen (nur alle 5 jahre) und es bleibt bei denselben leuten – leider – kein aufschwung zu erwarten.“ quelle: weihnachtspostkarte vom flohmarkt, dem foto auf der vorderseite nach zu schließen aus den 1950er jahren.

lektionen in fotografie

merke: immer darauf achten, dass dem fotografierten subjekt nichts aus dem kopfe wächst! (ich tue mir merklich schwer, am flohmarkt in fremden familienfotos zu wühlen. aber in diesem fall…)