der plötzliche ausbruch des sommers hinterlässt mich ratlos und verschwitzt. # # ich wohne hier seit drei jahren und werde nun endlich den begrünten innenhof erobern. jetzt, wo er verwildert ist und die pumpe läuft, die das wasser in dem winzigen künstlichen teich plätschern lässt. # man soll keine entscheidungen treffen wenn man sich ärgert. deswegen bleibe ich in meiner …
Scriptalicious goes TV!
Am 4. Mai 2010 habe ich an der Konferenz „Arbeiten fürs Fernsehen“ an der Fachhochschule St.Pölten teilgenommen. Die Vorträge wurden live im Fernsehsender Okto übertragen und stehen jetzt im Internet zur Verfügung. Wer also wissen möchte, wie mein Beruf genau abläuft und welche Schwierigkeiten und Leidenschaften mich bei der Arbeit fürs Fernsehen bewegen, kann sich meinen 30minütigen Vortrag hier ansehen. …
retardierend.
schon wieder die träume von wohnungen, die mir nicht gehören, in denen ich nur geduldet bin, vom wohnungssuchen und so fort. das internet schlägt als interpretation vor „welche anteile meines selbst habe ich in besitz genommen?“. ich gehe mich jetzt also finden.
captcha
beim ausfüllen eines onlineformulars: „bitte geben sie zum schutz ihrer daten das im bild wiedererkennbare wort ein.“ ich tippe ein was da steht: „HIRN“.
zitat
gefunden in einem alten notizheft: „do not speak unless you can improve the silence.“ (es stellt sich heraus dass dieses in der tat sinnstiftende zitat aus der aschenputtelverfilmung „ever after“ mit drew barrymore stammt. obgleich im kontext ironisch gemeint entbehren diese worte doch nicht einer gewissen seriosität.)
fashionista
beim ausmisten eine alte brille gefunden. von versus, ca.mitte der 1990er jahre, mit optischen gelben gläsern. nun kann ich mir ja nicht vorstellen dass ich mich damit im jahr 2010 auf die straße trauen kann, aber der effekt beim tragen ist phänomenal: draußen grauer regen und mein hirn meldet: sonne, optimismus, lebensfreude. (und die sehstärke passt auch noch.) ich habe …
erinnerungen
beim aufräumen in der alten heimat die noten von khatchatourians „a little song“ gefunden. meine finger können das stück nach über 20 jahren aus dem stand fast fehlerfrei spielen. ich bin erstaunt. sehr. (es ist ein wirklich schönes stück, im übrigen.)
i have a dream
innerhalb weniger stunden zwei träume über wohnungen, wohnungssuchen, das umherirren in fremden wohnungen, keinen eigenen platz haben und finden, den zugang zu den meinen sachen verlieren, fremde menschen die in die eigenen räume eindringen etc.pp. (diese träume sind dermaßen uncodiert, dass es fast peinlich banal ist.)
alte kulturtechniken
matrizen. löschblatthefte. overheadfolien.
heimbegleiten.
„hat man die gaststätte oder das kaffeehaus verlassen, so bringt der herr die dame nach hause. früher einmal war man in dieser hinsicht besonders streng. (…) heute ist man da ein wenig duldsamer geworden, ja manche dame, die ein kind unserer sportlichen zeit und stolz auf ihre selbständigkeit ist, lehnt es kameradschaftlich ab, daß der herr ihretwegen und nur um …