on stage

2 Comments

ich stehe am rand einer theaterbühne. sie ist ziemlich groß, der saal gefüllt. in der mitte der bühne stehen leute und spielen bereits. ich weiß dass ein abend mit vier oder fünf kurzen stücken auf dem programm steht. aber ich habe keine ahnung was meine rolle ist und was als nächstes kommt. geschweige denn kann ich den text. ich stehe also da, mit einem schnellhefter voller kopierter texte in den händen und warte auf den moment wo alle verstummen und mich anstarren weil ich meinen einsatz verpasst habe und ich dann immer noch nicht weiß was meine rolle ist, wie mein text geht und wann und wo ich ihn sagen soll. ich bin froh um jede minute, jeden abschnitt des stücks der vergeht ohne dass mein nichtwissen auffliegt. irgendwie ist die stimmung auf der bühne aber sehr angespannt, besonders um mich herum. plötzlich fällt aus dem schnürboden etwas herunter, es klingt wie ein schlüsselbund, aber nachdem es jemand aufhebt und mir zeigt ist es eine ca. 20 cm große massive weiß glänzende buddhastatue. ich beginne mich zu fürchten. irgendwann ist das stück vorbei, ich bin nicht aufgeflogen.
aufgewacht.

(die abstände in denen ich diese bühnenträume habe sind mittlerweile sehr groß, und in diesem fall weiß ich auch wieso ich ihn heute nacht hatte. trotzdem: es hört nicht auf sich unangenehm anzufühlen. selbst wenn die weiße buddhastatue eine interessante überaschung war.)

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Ineson stage
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Comments 2

  1. gingerbox

    oh.
    ich hatte auch lange jahre einen immer wiederkehrenden, fast identischen traum: theatervorstellung, ich ohne textkenntnis, aber in einer tragenden rolle. mit der zeit wurde mir aber immer schneller klar, dass ich träume und der traum bald enden würde, auch wenn er zu beginn immer unangenehm war.
    bei mir hing der traum mit dem finden der frauenrolle zusammen. unterm strich hat er mir dabei sogar geholfen. als ich durch das gröbste durch war, ist auch der traum verschwunden. heute kommt er nur ganz selten wieder, und der auslöser ist weniger einfach zu identifizeren.

  2. Post
    Author
    ines

    luzid träumen kann ich noch nicht. ich weiß immer erst hinterher dass es ein traum war. aber immerhin war das stück diesesmal zu ende bevor ich auf die bühne musste.
    bei mir hängt das (zumindest in dem fall) mit dem zusammen was sich mein hirn denkt was sich die anderen über mich denken könnten. dass ich mit einer bestimmten unternehmung fehl am platz bin und schon sehen werde dass ich da nicht hingehöre. fast schon peinlich einfach zu entschlüsseln.

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