berlinale-report, nachtrag

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weil ich es vergessen hatte: vier minuten von chris kraus. eigentlich ist die geschichte ganz einfach: alternde klavierlehrerin spürt in gefängnis rabiate junge frau mit immensem talent auf und will, dass diese den jugend musiziert wettbwerb gewinnt.
dann aber: die backstories. derer gibt es nämlich so viele und so massive, dass das nicht nur für drei filme reichen würde, sondern dass es auch den eher leichtgängigen hauptplot erdrückt. in kombination mit der (guten!) dichten arthauskamera entsteht ein charakterdrama, gegen das der einfache grundplot nicht anspielen kann. mir war es letztlich egal, ob und wie die junge frau den wettbewerb gewinnt. weil es so viele andere große innere konflikte gab, und mir dieser wettbewerb im vergleich zu den eigentlichen emotionen fast lächerlich vorkam.
trotzdem: anschauen, allein schon wegen hannah herzsprung. und wegen monika bleibtreu natürlich. und dann wenn man es möchte nochmal in billy elliot reinschauen. der schafft die balance zwischen leichtgängigkeit und dramatischem hintergrund nämlich in meinen augen besser.

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