Rücksendung

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Diese Rücksendekarte als Antwort auf eingesandte Filmprojekte aus den 1920er Jahren ist sehr… direkt würde ich mal sagen.

rejection letter

(via BoingBoing)

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InesRücksendung

Craig Engler auf BoingBoing.net

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Dass Craig Engler von SyFy Digital gerade Gastblogger bei BoingBoing ist habe ich kürzlich schon mal erwähnt. Und weil es dort um das amerikanische TV System geht finde ich seine Beiträge so spannend. Deswegen verschone ich euch nicht damit.

Hier erklärt er – aus der Sicht des Senders – wieso eine TV Serie abgesehen von den Quoten überhaupt realisiert wird.
Hier spricht er über das Problem, auf welche Meinungen der Sender hören soll.
Hier gehts drum, warum eine Serie abgesetzt wird.
Und hier schreibt er über 12 Dinge, die bei Sendern gemacht werden, und die von außen betrachtet total bescheuert wirken.

Alle Postings und Kommentare von Craig Engler auf Boing Boing findet ihr hier, und sein Twitter Account ist auch zu empfehlen.

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InesCraig Engler auf BoingBoing.net

Über das Fernsehen: Artikel Roundup

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Das wunderbare Webmagazin BoingBoing hat einen neuen Gastblogger, und zwar Craig Enger, den General Manager von SyFy Digital. Er erklärt in seinem ersten Artikel, warum ich mich auch weiterhin darüber werde ärgern müssen, dass interessante Sendungen aus dem amerikanischen TV für mich nach wie vor nicht legal und zeitnah online anzusehen sein werden. Ganz nebenbei erklärt Craig Enger auch mal schnell das amerikanische System von Produktion, Sendern und Lizenzen. (Und ich weiß jetzt außerdem, dass das Budget einer Serienfolge in den USA etwa das vierfache von dem hier üblichen Preis beträgt.)

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Der Economist hat einen TV Schwerpunkt: In diesem Artikel geht es um die Mediennutzung (inklusive der Erkenntnis, dass tatsächlich mehr Fernsgesehen und Internetgesurft wird, aber immer öfter gleichzeitig). Zur Veranschaulichung gibt es noch ein Video, das die Zahlen aus dem Artikel aufbereitet. Und in diesem Artikel werden mögliche Überlebensstrategien von TV Sendern in Zeiten des Internets analysiert. Das dazugehörige Interview mit dem Autor dieses Artikels, Joel Budd, kann man hier anhören, unter anderem spricht er über GZSZ.

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Nachdem ich ihn heute im Rahmen der c-tv Konferenz kennen gelernt habe, verweise ich noch auf ein interessantes Interview mit dem Medienberater Stefano Semeria, der über die Zukunft des Fernsehens und das Verhältnis von Web und TV spricht.

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Und auch im aktuellen Spex gibt es einen TV Schwerpunkt. Online kann man Ausschnitte aus einem Gespräch zwischen Kathrin Bullemer (Producerin „Im Angesicht des Verbrechens“), Orkun Ertener (Autor von „Tatort“, „KDD“) und Christian Junklewitz (www.serienjunkies.de) nachlesen. Die lange Version und noch mehr Artikel zum Thema gibt es in der Printausgabe.

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InesÜber das Fernsehen: Artikel Roundup

Die Fernsehpragmatik

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Einer der Gründe weshalb ich gerne fürs Fernsehen arbeite ist die Pragmatik. Es gibt viele Regeln, die man zu erfüllen hat. Die sportliche Aufgabe sehe ich dann darin, sich innerhalb dieser Regeln frei und kreativ zu bewegen und die von außen auferlegten Grenzen (Formate, Genres, Zielgruppen) ein klein wenig auszudehnen.

Beim Arthousefilm habe ich die Erfahrung gemacht, dass zunächst mal fast alles möglich ist. Man entzieht sich gerne jeglichen Regeln – aber meiner Meinung nach bedeutet das leider nicht immer, dass das Ergebnis dadurch besser wird.

Vor einigen Wochen habe ich in der Februar Ausgabe des Missy Magazine ein sehr gutes Interview mit der Fernsehkritikerin Klaudia Wick gelesen, indem sie genau darüber gesprochen hat. Leider ist das Interview nicht online zu finden, denn es sprach eben diese Dinge an, die viele nicht wahrhaben wollen, wenn sie sich zum ersten Mal aufs Fernsehterrain begeben: Dass es Formate, Slots, Zielgruppen, Werbekunden und Quoten nun mal gibt. Und dass es gar nicht mal so eine kleine Kunst ist, sich innerhalb dessen souverän auszudrücken.

In ein ähnliches Horn stößt auch der Regisseur und Autor Wolfgang Murnberger (Der Schwarze Löwe, Der Knochenmann) in einem aktuellen Interview im Standard:

Murnberger: (…) Es ist der falsche Ansatz, zu glauben, dass man sich im Fernsehen künstlerisch verwirklichen kann.

STANDARD: Der richtige wäre?

Murnberger: Einen guten Job machen, eine Geschichte gut erzählen und das Publikum halten. Das hat seinen Reiz: Ich habe dieses Korsett und schau, welche Möglichkeiten ich habe.

Den Ausdruck mit dem Korsett verwende ich auch seit Jahren, weil er die Pragmatik der Fernsehsache so gut beschreibt. Und hey – ich mag dieses Korsett. Und ich mag auch die sich kreativ in alle Richtungen öffnenden Arthouseprojekte. Sofern sie mit einem Blick darauf gemacht werden, dass ein Film erst dann fertig ist, wenn er vom Kinobesucher angesehen wird und sich zeigt, dass die FilmemacherInnen ihr Anliegen transportieren konnten, mit welchen Mitteln auch immer.

(Dazu fällt mir gerade eine Dokumentation über Michael Haneke ein, die im Vorfeld der Oscarverleihung ausgestrahlt wurde. Darin sagte er, dass er es enorm wichtig fände, immer an das Publikum zu denken. Ein Satz, der mich aus seinem Mund zuerst verwundert hatte, denn seinen Filmen kann man ja schon ab und an das Attribut „sperrig“ umhängen. Aber dann setzte er nach: Weil er ja ein Anliegen hat mit dem Film, und sein Ziel müsse sein, dieses Anliegen bestmöglich zum Zuschauer zu transportieren. Da hat er recht, wie ich finde.)

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David Mamet über dramatisches Schreiben

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In den letzten Tagen fand man auf diversen Drehbuchseiten im Internet ein Memo, das David Mamet 2005 seinen AutorInnen geschickt hatte. Als Executive Producer der TV Serie THE UNIT erinnert er seine AutorInnen daran, was gutes Fernsehen ausmacht. Interessant finde ich, was man zwischen den Zeilen über die Stoffentwicklung beim (amerikansichen) Fernsehen herauslesen kann, und andererseits wie viel seines Memos allgemeingültig ist und eben nicht nur das Schreiben fürs Fernsehen betrifft. Hier ein Ausschnitt:

WE, THE WRITERS, MUST ASK OURSELVES OF EVERY SCENE THESE THREE QUESTIONS.

1) WHO WANTS WHAT?
2) WHAT HAPPENS IF HER DON’T GET IT?
3) WHY NOW?

THE ANSWERS TO THESE QUESTIONS ARE LITMUS PAPER. APPLY THEM, AND THEIR ANSWER WILL TELL YOU IF THE SCENE IS DRAMATIC OR NOT.

IF THE SCENE IS NOT DRAMATICALLY WRITTEN, IT WILL NOT BE DRAMATICALLY ACTED.

THERE IS NO MAGIC FAIRY DUST WHICH WILL MAKE A BORING, USELESS, REDUNDANT, OR MERELY INFORMATIVE SCENE AFTER IT LEAVES YOUR TYPEWRITER. YOU THE WRITERS, ARE IN CHARGE OF MAKING SURE EVERY SCENE IS DRAMATIC.

Was dieses Memo für mich persönlich auch zeigt, sind die Konsequenzen des amerikanischen Seriensystems. Im Positiven. Dass der ausführende Produzent nämlich als Showrunner in dem Fall auch der Boss im Writer’s Room ist und das schreibende AutorInnenvolk in ihm eine ungemein starke Unterstützung erfährt – „We, the writers“. Ob er sich damit gegen die über ihm stehenden, die er „bluesuited penguins“ nennt, durchsetzen kann, steht auf einem anderen Blatt. Aber es ist doch ein großer Unterschied zum deutschsprachigen Seriensystem, in dem die AutorInnen meinem Gefühl nach oft eher alleine dastehen.

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InesDavid Mamet über dramatisches Schreiben

Erwischt! BBC verlangt Strafzahlungen von Produktionsfirma

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Die BBC verlangt von Produktionsfirmen Strafzahlungen wegen Irreführung der Zuseher. Offenbar kam man drauf dass drei Reality Shows gar keine Realität abbilden, sondern nur so tun als ob.

Jetzt frage ich mich, wieso man da erst jetzt draufkommt. Dass das alles inszeniert ist, müsste doch mittlerweile vor allem den Fernsehsendern selbst bekannt sein, die ja solche Shows in Auftrag geben, oder nicht?

Andererseits sieht man hier wieder, dass das Thema Medienkompetenz immer noch sehr aktuell ist. Weswegen ich ja dafür bin, das verpflichtend in der Schule zu unterrichten.

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Kurze Frage betreffs ORF

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Was ich sonst nur hinter den Kulissen mitbekomme, steht jetzt auch mal in der Zeitung: Warum vom ORF in Auftrag gegebene und fertiggestellte Filme und Serien manchmal nicht ausgestrahlt werden. Weil nämlich ein sehr großer Geldbetrag erst dann an ProduzentInnen und AutorInnen fließt, wenn die Sendung ausgestrahlt wird.

Die AutorInnen tragen damit ein hohes Risiko: Sie leisten die volle Arbeit und bekommen dann womöglich einen erklecklichen Teil des Honorars sehr spät oder gar nicht, weil es erst bei Ausstrahlung fällig wird. Keine Ausstrahlung = kein Geld. Und zwar – und das finde ich persönlich das Schwierige daran – aus Gründen, die außerhalb des Verantwortungsbereichs der AutorInnen liegen.

Man muss dazu sagen, dass manche Sendungen auch deswegen lange liegen bleiben, weil der Sendeplatz monatelang durche eine bestimmte Serie besetzt ist, die man zuerst abspielen muss, oder weil man einen gemeinsamen Ausstrahlungstermin mit dem koproduzierenden deutschen Sender finden muss, der wiederum selbst seine laufende Serie abspielen muss, bevor er an dem Sendeplatz die neue zeitgleich mit dem ORF starten kann.

Jetzt meine Frage: Ist das bei anderen (deutschen) Fernsehsender auch so? Weiß jemand Bescheid? Das würde mich interessieren.

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InesKurze Frage betreffs ORF

Interview

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Wenn ich mich dann auf der Akademie umgehört habe, was die bekannten RegisseurInnen so zwischen den Kinofilmen machen, habe ich keine Antworten bekommen. Wir werden an der Filmakademie – zumindest in der Regieklasse – eindeutig Richtung Kino ausgebildet, aber niemand sagt uns, dass wir davon möglicherweise nie leben werden.

Vor einiger Zeit wurde Katahrina Mückstein, Autorin und Regisseurin des Kurzfilms Die Vereinigung, von der Zeitschrift MALMOE zu den Themen Präkariat, Arbeitsbedingungen und Filmemachen interviewt. Das Interview kann man hier nachlesen.

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InesInterview

Nächste Saison auf RTL

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RTL hat die Pläne für die Saison 2009/10 bekannt gegeben. Neben jeder Menge Shows und noch mehr Dokusoaps und Scripted Reality hält man offenbar für die Fiction Sendeplätze an den bewähreten Serien- und Comedyslots fest. Gleich bleibt auch der TV-Movie Sendeplatz am Sonntag Abend – der in meinen Augen einer der schwierigsten Slots überhaupt ist, wegen Konkurrenz durch Tatort oder Polizeiruf in der ARD und den Hollywood Blockbustern auf PRO7. Einzig die romantische Pilcher-Konkurrenz vom ZDF zieht da kein Publikum ab.

Jedenfalls plant man für diesen Slot des Quotengrauens folgerichtig Eventfilme, die sich klar vom Tatort abheben (also keine Thriller) und durch Cast und Inhalt eindeutig in Deutschland lokalisiert sind, wie das Sequel zum „Schatz der Nibelungen“, einen Eventzweiteiler über einen Vulkanausbruch in der Eifel, einen Fantasyfilm über einen Flaschengeist und ein CSI-Spoofmovie. Mir fällt übrigens auf, dass man so einiges davon ins Genre „Family Entertainment“ einreihen kann, was auch schlau ist, ich denke nämlich das erhöht am Sonntag Abend ebenfalls die Chancen auf eine gute Quote.

Den gesamten Überblick findet man z.B. hier bei DWDL.

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InesNächste Saison auf RTL

Brancheninformationen

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Informiert zu sein ist Teil des Geschäfts. Vor allem wenn man viel mit Fernsehen zu tun hat, da geht ja alles immer so schnell. Aber woher bekommt man sie, die Informationen (außer indem man bei diversen Gartenfesten von Produktionsfirmen neben den richtigen Leuten steht und zufällig den aktuellen Gossip aufschnappt…)?

Hier kommt meine Leseliste:

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