Kreatives Schreiben: Weekend Writing #126

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Die Brosche. Die Blicke. Die Hüte. Der Milk Shake mit Eiscreme kostet 15 Cent. Der Fotograf John Vachon hat in den 1940er Jahren das Alltagsleben in Chicago festgehalten. Dabei ist unter anderem dieses Foto entstanden. Was wohl in den Köpfen der Frauen vorgeht? Welche Geschichten verbergen sich in dem Foto? Ihr werdet es sicher herausfinden. Viel Spaß beim Schreiben!

Übrigens: Ich nehme natürlich Empfehlungen entgegen. Falls euch ein Foto unterkommt, das sich für die Weekend Writing Challenge eignen würde, schickt es mir doch!

Für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Es geht darum, dass ich hier immer am Wochenende ein Foto als Schreibinspiration für eine kurze Geschichte poste. Ob ihr euch dabei an die „Regeln“ haltet, die unter dem Bild stehen, oder nicht, ist völlig euch überlassen. Es gibt auch nichts zu gewinnen, außer der Freude am Schreiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr dann eure Texte einfach hier in den Kommentaren posten, gerne auch anonym. Ihr könnt sie aber auch einfach nur für euch in ein Notizbuch schreiben. Ich freue mich übrigens nicht nur, wenn ihr mitmacht, sondern auch wenn ihr es (im Netz) weitererzählt. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!

Foto: John Vachon

Foto: John Vachon

Hier kommt die Anleitung:

  1. Stell dir einen Timer (Küchenuhr, Handywecker…) auf 5 Minuten. Bereit?
  2. Schau dir das Foto 5 Minuten lang genau an. Die Menschen, die Körperhaltung, die Gegenstände. Was ist im Zentrum, was bzw. wer im Hinter- oder Vordergrund? Entdecke die Details, studiere die Gesichtsausdrücke. Was könnte die Geschichte zum Foto sein?
    Pling! Die 5 Minuten sind um.
  3. Stelle jetzt den Timer auf 15 Minuten. Los gehts mit dem Schreiben!
  4. Schreibe eine kurze Geschichte. Da die Zeit begrenzt ist, eignen sich Momentaufnahmen, Vignetten, Augenblicke, Kurzgeschichten, Gedankenströme besser als lange, epische, romanhafte Ansätze. Und denk nicht zu lange nach! Es geht hier weniger um den Kopf als um die Intuition.
  5. Pling! Fertig.

Achtung: Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am Schreiben. Deshalb halte ich mich nach den 15 Minuten auch nur sehr kurz mit dem Umschreiben auf. Wenn ich selbst mitmache, korrigiere ich einige Formulierungen, für die mir ad hoc beim Durchlesen doch etwas besseres einfällt, aber im Großen und Ganzen lasse ich die Geschichten so, wie sie beim ersten Wurf entstehen und stelle sie eher „roh“ ins Blog oder lege sie in meine Textschublade.

Euch fällt nichts ein? Hier einige Fragen, die eurer Fantasie auf die Sprünge helfen können:

  • In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?
  • Wer hat das Foto gemacht, in welcher Beziehung steht die Person zu denen auf dem Foto?
  • Erzählt jemand etwas über die Personen auf dem Bild, oder ist eine Person vom Foto der Erzähler?
  • Wer ist die Hauptfigur, wie heißt er/sie, welchen Background hat er/sie?
  • Welche Erwartungen haben die Personen, was hoffen sie, was befürchten sie? Was sind ihre Lebensträume und Ziele? Was haben sie bereits erlebt?
  • Was ist der Konflikt, das Dilemma, das die Person gerade hat?
  • Was ist vor der Aufnahme passiert, und was passiert, nachdem der Auslöser gedrückt wurde?
  • Was oder wer steht außerhalb des Bildausschnitts?
  • Wie ist die Stimmung der Personen? Ändert sie sich in der kurzen Geschichte?
  • Wie riecht es, ist es warm oder kalt? Friert die Person, ist ihr heiß?

Wenn ihr eure Geschichte im Internet (z.B. auf eurem Blog) postet, hinterlasst doch den Link hier in den Kommentaren. oder kopiert den Text in den Kommentar, gerne auch unter einem Pseudonym. Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr diesen Artikel auf Facebook und Twitter teilt – es wäre schön, wenn so viele wie möglich mitmachen und diese Form des Weekend Writing ein Fixpunkt im kreativen Internet wird. Aber das überlasse ich der Zukunft. Jetzt geht es los – viel Spaß beim Schreiben!

Für alle, die die Challenge im Internet teilen wollen: Unser Hashtag lautet #weekendwriting. Er wird bereits von AutorInnen im Netz benutzt, da passt unsere Übung gut dazu.

 

Euch gefällt, was ich hier auf meinem Blog poste? Das freut mich! Ihr könnt gerne mal hier im Blog einen Kommentar hinterlassen, oder mir ein paar freundliche Worte per E-Mail schicken. Außerdem freue ich mich auch sehr über ein Buch von meinem Wunschzettel. Das kann ich dann alles lesen, wenn einmal einer dieser Momente um die Ecke kommt, in denen meine Motivation und Inspiration kurz Pause machen. Danke euch fürs Lesen und Mitreden und Dasein! <3

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InesKreatives Schreiben: Weekend Writing #126

Kreatives Schreiben: Weekend Writing #125

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Wann habt ihr euch das letzte Mal so richtig fallen gelassen? Zum Beispiel bei einem Konzert, oder beim Feiern? Und was erleben die Menschen auf dem Foto gerade? Es stammt von einem Konzert im legendären Roundhouse. Wobei es für mich bis vorhin nicht legendär war, weil ich noch nie etwas davon gehört hatte. Ich habs nicht so mit Musik. Dafür verliere ich mich gerade ein bisschen in den Fotos auf der Website vom Roundhouse, wo man seine Geschichte der letzten 50 Jahre nachlesen und ansehen kann. Ganz schön toll, wer dort aller aufgetreten ist. Und hier gibt es noch mehr Fotos von der Serie, aus der das heutige Weekend Writing Challenge Foto stammt. Aber jetzt liegt der Ball wie immer bei euch: Welche Geschichten fallen euch zu diesem Foto ein? Viel Spaß beim Schreiben!

Übrigens: Ich nehme natürlich Empfehlungen entgegen. Falls euch ein Foto unterkommt, das sich für die Weekend Writing Challenge eignen würde, schickt es mir doch!

Für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Es geht darum, dass ich hier immer am Wochenende ein Foto als Schreibinspiration für eine kurze Geschichte poste. Ob ihr euch dabei an die „Regeln“ haltet, die unter dem Bild stehen, oder nicht, ist völlig euch überlassen. Es gibt auch nichts zu gewinnen, außer der Freude am Schreiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr dann eure Texte einfach hier in den Kommentaren posten, gerne auch anonym. Ihr könnt sie aber auch einfach nur für euch in ein Notizbuch schreiben. Ich freue mich übrigens nicht nur, wenn ihr mitmacht, sondern auch wenn ihr es (im Netz) weitererzählt. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!

Konzert im Roundhouse

Konzert im Roundhouse

Hier kommt die Anleitung:

  1. Stell dir einen Timer (Küchenuhr, Handywecker…) auf 5 Minuten. Bereit?
  2. Schau dir das Foto 5 Minuten lang genau an. Die Menschen, die Körperhaltung, die Gegenstände. Was ist im Zentrum, was bzw. wer im Hinter- oder Vordergrund? Entdecke die Details, studiere die Gesichtsausdrücke. Was könnte die Geschichte zum Foto sein?
    Pling! Die 5 Minuten sind um.
  3. Stelle jetzt den Timer auf 15 Minuten. Los gehts mit dem Schreiben!
  4. Schreibe eine kurze Geschichte. Da die Zeit begrenzt ist, eignen sich Momentaufnahmen, Vignetten, Augenblicke, Kurzgeschichten, Gedankenströme besser als lange, epische, romanhafte Ansätze. Und denk nicht zu lange nach! Es geht hier weniger um den Kopf als um die Intuition.
  5. Pling! Fertig.

Achtung: Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am Schreiben. Deshalb halte ich mich nach den 15 Minuten auch nur sehr kurz mit dem Umschreiben auf. Wenn ich selbst mitmache, korrigiere ich einige Formulierungen, für die mir ad hoc beim Durchlesen doch etwas besseres einfällt, aber im Großen und Ganzen lasse ich die Geschichten so, wie sie beim ersten Wurf entstehen und stelle sie eher „roh“ ins Blog oder lege sie in meine Textschublade.

Euch fällt nichts ein? Hier einige Fragen, die eurer Fantasie auf die Sprünge helfen können:

  • In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?
  • Wer hat das Foto gemacht, in welcher Beziehung steht die Person zu denen auf dem Foto?
  • Erzählt jemand etwas über die Personen auf dem Bild, oder ist eine Person vom Foto der Erzähler?
  • Wer ist die Hauptfigur, wie heißt er/sie, welchen Background hat er/sie?
  • Welche Erwartungen haben die Personen, was hoffen sie, was befürchten sie? Was sind ihre Lebensträume und Ziele? Was haben sie bereits erlebt?
  • Was ist der Konflikt, das Dilemma, das die Person gerade hat?
  • Was ist vor der Aufnahme passiert, und was passiert, nachdem der Auslöser gedrückt wurde?
  • Was oder wer steht außerhalb des Bildausschnitts?
  • Wie ist die Stimmung der Personen? Ändert sie sich in der kurzen Geschichte?
  • Wie riecht es, ist es warm oder kalt? Friert die Person, ist ihr heiß?

Wenn ihr eure Geschichte im Internet (z.B. auf eurem Blog) postet, hinterlasst doch den Link hier in den Kommentaren. oder kopiert den Text in den Kommentar, gerne auch unter einem Pseudonym. Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr diesen Artikel auf Facebook und Twitter teilt – es wäre schön, wenn so viele wie möglich mitmachen und diese Form des Weekend Writing ein Fixpunkt im kreativen Internet wird. Aber das überlasse ich der Zukunft. Jetzt geht es los – viel Spaß beim Schreiben!

Für alle, die die Challenge im Internet teilen wollen: Unser Hashtag lautet #weekendwriting. Er wird bereits von AutorInnen im Netz benutzt, da passt unsere Übung gut dazu.

 

Euch gefällt, was ich hier auf meinem Blog poste? Das freut mich! Ihr könnt gerne mal hier im Blog einen Kommentar hinterlassen, oder mir ein paar freundliche Worte per E-Mail schicken. Außerdem freue ich mich auch sehr über ein Buch von meinem Wunschzettel. Das kann ich dann alles lesen, wenn einmal einer dieser Momente um die Ecke kommt, in denen meine Motivation und Inspiration kurz Pause machen. Danke euch fürs Lesen und Mitreden und Dasein! <3

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InesKreatives Schreiben: Weekend Writing #125

Kreatives Schreiben: Weekend Writing #124

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Der Mond war schon immer ein Sehnsuchtsort. Auch wenn er nur aus Papier ist und in einem kleinen Fotostudio aufgebaut wird. Hier könnt ihr euch einige Ergebnisse ansehen. Das Foto unten finde ich besonders schön. Und traurig. Aber auch ein bisschen lustig. Jedenfalls stecken sicher ganz viele Geschichten darin. Welche fallen euch dazu ein? Viel Spaß beim Schreiben!

Übrigens: Ich nehme natürlich Empfehlungen entgegen. Falls euch ein Foto unterkommt, das sich für die Weekend Writing Challenge eignen würde, schickt es mir doch!

Für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Es geht darum, dass ich hier immer am Wochenende ein Foto als Schreibinspiration für eine kurze Geschichte poste. Ob ihr euch dabei an die „Regeln“ haltet, die unter dem Bild stehen, oder nicht, ist völlig euch überlassen. Es gibt auch nichts zu gewinnen, außer der Freude am Schreiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr dann eure Texte einfach hier in den Kommentaren posten, gerne auch anonym. Ihr könnt sie aber auch einfach nur für euch in ein Notizbuch schreiben. Ich freue mich übrigens nicht nur, wenn ihr mitmacht, sondern auch wenn ihr es (im Netz) weitererzählt. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!

Paper Moon Man

Paper Moon Man

Hier kommt die Anleitung:

  1. Stell dir einen Timer (Küchenuhr, Handywecker…) auf 5 Minuten. Bereit?
  2. Schau dir das Foto 5 Minuten lang genau an. Die Menschen, die Körperhaltung, die Gegenstände. Was ist im Zentrum, was bzw. wer im Hinter- oder Vordergrund? Entdecke die Details, studiere die Gesichtsausdrücke. Was könnte die Geschichte zum Foto sein?
    Pling! Die 5 Minuten sind um.
  3. Stelle jetzt den Timer auf 15 Minuten. Los gehts mit dem Schreiben!
  4. Schreibe eine kurze Geschichte. Da die Zeit begrenzt ist, eignen sich Momentaufnahmen, Vignetten, Augenblicke, Kurzgeschichten, Gedankenströme besser als lange, epische, romanhafte Ansätze. Und denk nicht zu lange nach! Es geht hier weniger um den Kopf als um die Intuition.
  5. Pling! Fertig.

Achtung: Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am Schreiben. Deshalb halte ich mich nach den 15 Minuten auch nur sehr kurz mit dem Umschreiben auf. Wenn ich selbst mitmache, korrigiere ich einige Formulierungen, für die mir ad hoc beim Durchlesen doch etwas besseres einfällt, aber im Großen und Ganzen lasse ich die Geschichten so, wie sie beim ersten Wurf entstehen und stelle sie eher „roh“ ins Blog oder lege sie in meine Textschublade.

Euch fällt nichts ein? Hier einige Fragen, die eurer Fantasie auf die Sprünge helfen können:

  • In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?
  • Wer hat das Foto gemacht, in welcher Beziehung steht die Person zu denen auf dem Foto?
  • Erzählt jemand etwas über die Personen auf dem Bild, oder ist eine Person vom Foto der Erzähler?
  • Wer ist die Hauptfigur, wie heißt er/sie, welchen Background hat er/sie?
  • Welche Erwartungen haben die Personen, was hoffen sie, was befürchten sie? Was sind ihre Lebensträume und Ziele? Was haben sie bereits erlebt?
  • Was ist der Konflikt, das Dilemma, das die Person gerade hat?
  • Was ist vor der Aufnahme passiert, und was passiert, nachdem der Auslöser gedrückt wurde?
  • Was oder wer steht außerhalb des Bildausschnitts?
  • Wie ist die Stimmung der Personen? Ändert sie sich in der kurzen Geschichte?
  • Wie riecht es, ist es warm oder kalt? Friert die Person, ist ihr heiß?

Wenn ihr eure Geschichte im Internet (z.B. auf eurem Blog) postet, hinterlasst doch den Link hier in den Kommentaren. oder kopiert den Text in den Kommentar, gerne auch unter einem Pseudonym. Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr diesen Artikel auf Facebook und Twitter teilt – es wäre schön, wenn so viele wie möglich mitmachen und diese Form des Weekend Writing ein Fixpunkt im kreativen Internet wird. Aber das überlasse ich der Zukunft. Jetzt geht es los – viel Spaß beim Schreiben!

Für alle, die die Challenge im Internet teilen wollen: Unser Hashtag lautet #weekendwriting. Er wird bereits von AutorInnen im Netz benutzt, da passt unsere Übung gut dazu.

 

Euch gefällt, was ich hier auf meinem Blog poste? Das freut mich! Ihr könnt gerne mal hier im Blog einen Kommentar hinterlassen, oder mir ein paar freundliche Worte per E-Mail schicken. Außerdem freue ich mich auch sehr über ein Buch von meinem Wunschzettel. Das kann ich dann alles lesen, wenn einmal einer dieser Momente um die Ecke kommt, in denen meine Motivation und Inspiration kurz Pause machen. Danke euch fürs Lesen und Mitreden und Dasein! <3

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InesKreatives Schreiben: Weekend Writing #124

Kreatives Schreiben: Weekend Writing #123

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Heute wenden wir uns einem Wasserfall zu. Was wohl die Geschichte zu diesem Bild ist? Ich habe es im Bildarchiv der österreichischen Nationalbibliothek gefunden. Es wurde von der Fotografin Lisl Steiner gemacht, die 1938 vor den Nationalsozialisten aus Österreich zuerst nach Argentinien geflohen ist, und sich dann in den 1960ern in New York niederließ. Auf ihrer Website könnt ihr mehr Fotos von ihr entdecken. Aber jetzt geht es um euch: Schnappt euch Stift und Papier und legt los, ich freue mich auf eure Geschichten!

Übrigens: Ich nehme natürlich Empfehlungen entgegen. Falls euch ein Foto unterkommt, das sich für die Weekend Writing Challenge eignen würde, schickt es mir doch!

Für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Es geht darum, dass ich hier immer am Wochenende ein Foto als Schreibinspiration für eine kurze Geschichte poste. Ob ihr euch dabei an die „Regeln“ haltet, die unter dem Bild stehen, oder nicht, ist völlig euch überlassen. Es gibt auch nichts zu gewinnen, außer der Freude am Schreiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr dann eure Texte einfach hier in den Kommentaren posten, gerne auch anonym. Ihr könnt sie aber auch einfach nur für euch in ein Notizbuch schreiben. Ich freue mich übrigens nicht nur, wenn ihr mitmacht, sondern auch wenn ihr es (im Netz) weitererzählt. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!

Foto: Lisl Steiner

Foto: Lisl Steiner

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  4. Schreibe eine kurze Geschichte. Da die Zeit begrenzt ist, eignen sich Momentaufnahmen, Vignetten, Augenblicke, Kurzgeschichten, Gedankenströme besser als lange, epische, romanhafte Ansätze. Und denk nicht zu lange nach! Es geht hier weniger um den Kopf als um die Intuition.
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Achtung: Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am Schreiben. Deshalb halte ich mich nach den 15 Minuten auch nur sehr kurz mit dem Umschreiben auf. Wenn ich selbst mitmache, korrigiere ich einige Formulierungen, für die mir ad hoc beim Durchlesen doch etwas besseres einfällt, aber im Großen und Ganzen lasse ich die Geschichten so, wie sie beim ersten Wurf entstehen und stelle sie eher „roh“ ins Blog oder lege sie in meine Textschublade.

Euch fällt nichts ein? Hier einige Fragen, die eurer Fantasie auf die Sprünge helfen können:

  • In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?
  • Wer hat das Foto gemacht, in welcher Beziehung steht die Person zu denen auf dem Foto?
  • Erzählt jemand etwas über die Personen auf dem Bild, oder ist eine Person vom Foto der Erzähler?
  • Wer ist die Hauptfigur, wie heißt er/sie, welchen Background hat er/sie?
  • Welche Erwartungen haben die Personen, was hoffen sie, was befürchten sie? Was sind ihre Lebensträume und Ziele? Was haben sie bereits erlebt?
  • Was ist der Konflikt, das Dilemma, das die Person gerade hat?
  • Was ist vor der Aufnahme passiert, und was passiert, nachdem der Auslöser gedrückt wurde?
  • Was oder wer steht außerhalb des Bildausschnitts?
  • Wie ist die Stimmung der Personen? Ändert sie sich in der kurzen Geschichte?
  • Wie riecht es, ist es warm oder kalt? Friert die Person, ist ihr heiß?

Wenn ihr eure Geschichte im Internet (z.B. auf eurem Blog) postet, hinterlasst doch den Link hier in den Kommentaren. oder kopiert den Text in den Kommentar, gerne auch unter einem Pseudonym. Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr diesen Artikel auf Facebook und Twitter teilt – es wäre schön, wenn so viele wie möglich mitmachen und diese Form des Weekend Writing ein Fixpunkt im kreativen Internet wird. Aber das überlasse ich der Zukunft. Jetzt geht es los – viel Spaß beim Schreiben!

Für alle, die die Challenge im Internet teilen wollen: Unser Hashtag lautet #weekendwriting. Er wird bereits von AutorInnen im Netz benutzt, da passt unsere Übung gut dazu.

 

Euch gefällt, was ich hier auf meinem Blog poste? Das freut mich! Ihr könnt gerne mal hier im Blog einen Kommentar hinterlassen, oder mir ein paar freundliche Worte per E-Mail schicken. Außerdem freue ich mich auch sehr über ein Buch von meinem Wunschzettel. Das kann ich dann alles lesen, wenn einmal einer dieser Momente um die Ecke kommt, in denen meine Motivation und Inspiration kurz Pause machen. Danke euch fürs Lesen und Mitreden und Dasein! <3

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InesKreatives Schreiben: Weekend Writing #123

Kreatives Schreiben: Weekend Writing #122

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Das mit dem Verkleiden ist ja so eine Sache. Die einen lieben es, die anderen hassen es. Aber irgendwann tun wir es immer, bloß braucht es dafür meistens keine Masken, die man angreifen kann. Bloß jetzt, da holen wir sie hervor, im Fasching. Oder Karneval. Oder wie auch immer dieses Spiel, das unsere normalen Rollen für kurze Zeit aushebeln kann, bei euch heißt. Was die Geschichte der beiden Frauen auf dem Foto ist, weiß ich nicht. Aber ich bin mir ganz sicher, dass ihr sie finden werdet. Viel Spaß beim Schreiben!

Ich habe übrigens länger nach der Quelle für dieses Bild gesucht. Irgendwo habe ich die Bildunterschrift „1950, Fernand Aubry, Coiffeur Visagiste, Paris“ gefunden, aber außer diesen Fotos gibt das Netz wenig her. Fernand Aubry war offenbar ein Haarstylist und Visagist mit Vorliebe für Tiermasken. Aber wichtiger ist ohnehin, was euch zu dem Foto einfällt.

Übrigens: Ich nehme natürlich Empfehlungen entgegen. Falls euch ein Foto unterkommt, das sich für die Weekend Writing Challenge eignen würde, schickt es mir doch!

Für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Es geht darum, dass ich hier immer am Wochenende ein Foto als Schreibinspiration für eine kurze Geschichte poste. Ob ihr euch dabei an die „Regeln“ haltet, die unter dem Bild stehen, oder nicht, ist völlig euch überlassen. Es gibt auch nichts zu gewinnen, außer der Freude am Schreiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr dann eure Texte einfach hier in den Kommentaren posten, gerne auch anonym. Ihr könnt sie aber auch einfach nur für euch in ein Notizbuch schreiben. Ich freue mich übrigens nicht nur, wenn ihr mitmacht, sondern auch wenn ihr es (im Netz) weitererzählt. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!

Masken von Fernand Aubry

Masken von Fernand Aubry

Hier kommt die Anleitung:

  1. Stell dir einen Timer (Küchenuhr, Handywecker…) auf 5 Minuten. Bereit?
  2. Schau dir das Foto 5 Minuten lang genau an. Die Menschen, die Körperhaltung, die Gegenstände. Was ist im Zentrum, was bzw. wer im Hinter- oder Vordergrund? Entdecke die Details, studiere die Gesichtsausdrücke. Was könnte die Geschichte zum Foto sein?
    Pling! Die 5 Minuten sind um.
  3. Stelle jetzt den Timer auf 15 Minuten. Los gehts mit dem Schreiben!
  4. Schreibe eine kurze Geschichte. Da die Zeit begrenzt ist, eignen sich Momentaufnahmen, Vignetten, Augenblicke, Kurzgeschichten, Gedankenströme besser als lange, epische, romanhafte Ansätze. Und denk nicht zu lange nach! Es geht hier weniger um den Kopf als um die Intuition.
  5. Pling! Fertig.

Achtung: Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am Schreiben. Deshalb halte ich mich nach den 15 Minuten auch nur sehr kurz mit dem Umschreiben auf. Wenn ich selbst mitmache, korrigiere ich einige Formulierungen, für die mir ad hoc beim Durchlesen doch etwas besseres einfällt, aber im Großen und Ganzen lasse ich die Geschichten so, wie sie beim ersten Wurf entstehen und stelle sie eher „roh“ ins Blog oder lege sie in meine Textschublade.

Euch fällt nichts ein? Hier einige Fragen, die eurer Fantasie auf die Sprünge helfen können:

  • In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?
  • Wer hat das Foto gemacht, in welcher Beziehung steht die Person zu denen auf dem Foto?
  • Erzählt jemand etwas über die Personen auf dem Bild, oder ist eine Person vom Foto der Erzähler?
  • Wer ist die Hauptfigur, wie heißt er/sie, welchen Background hat er/sie?
  • Welche Erwartungen haben die Personen, was hoffen sie, was befürchten sie? Was sind ihre Lebensträume und Ziele? Was haben sie bereits erlebt?
  • Was ist der Konflikt, das Dilemma, das die Person gerade hat?
  • Was ist vor der Aufnahme passiert, und was passiert, nachdem der Auslöser gedrückt wurde?
  • Was oder wer steht außerhalb des Bildausschnitts?
  • Wie ist die Stimmung der Personen? Ändert sie sich in der kurzen Geschichte?
  • Wie riecht es, ist es warm oder kalt? Friert die Person, ist ihr heiß?

Wenn ihr eure Geschichte im Internet (z.B. auf eurem Blog) postet, hinterlasst doch den Link hier in den Kommentaren. oder kopiert den Text in den Kommentar, gerne auch unter einem Pseudonym. Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr diesen Artikel auf Facebook und Twitter teilt – es wäre schön, wenn so viele wie möglich mitmachen und diese Form des Weekend Writing ein Fixpunkt im kreativen Internet wird. Aber das überlasse ich der Zukunft. Jetzt geht es los – viel Spaß beim Schreiben!

Für alle, die die Challenge im Internet teilen wollen: Unser Hashtag lautet #weekendwriting. Er wird bereits von AutorInnen im Netz benutzt, da passt unsere Übung gut dazu.

 

Euch gefällt, was ich hier auf meinem Blog poste? Das freut mich! Ihr könnt gerne mal hier im Blog einen Kommentar hinterlassen, oder mir ein paar freundliche Worte per E-Mail schicken. Außerdem freue ich mich auch sehr über ein Buch von meinem Wunschzettel. Das kann ich dann alles lesen, wenn einmal einer dieser Momente um die Ecke kommt, in denen meine Motivation und Inspiration kurz Pause machen. Danke euch fürs Lesen und Mitreden und Dasein! <3

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InesKreatives Schreiben: Weekend Writing #122

Mein erstes Mal… mit H. P. Lovecraft

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Neulich habe ich bei mir ums Eck im Bücherschmaus eine Sammlung von Kurzgeschichten von H.P. Lovecraft gefunden. Die hat einen gewissen Ehrgeiz in mir geweckt, weil da groß „Cthulhu“ draufstand. In Violett, und im alten Suhrkamp-Design. Jetzt ist es so, dass ich H.P. Lovecraft nur dem Namen nach kannte. Genau wie den sagenumwobenen Cthulhu. Von dem wusste ich nur, dass er ein Monster mit irgendwelchen Tentakeln war.

Mein purpurner Cthulhu

Mein purpurner Cthulhu

Um Horror, Übernatürliches und Geister habe ich bei Filmen und in Büchern bisher immer einen Bogen gemacht – ich bin nämlich ein bisschen schreckhaft. Und ich will mich nicht fürchten, wenn ich beim Einschlafen lese. Oder im überfüllten Freibad. Es soll ja schon passiert sein, dass mir ein kleiner Schrei auskommt, wenn etwas Arges in einem Buch passiert, und wie stehe ich denn dann wieder da, bitteschön? Der Cthulhu ist mir trotzdem nicht entgangen, weil man schließlich nicht um ihn herumkommt, so als populärkultureller Mensch. Zum Beispiel in Gestalt von Davy Jones, dem Kapitän der Flying Dutchman in „Pirates of the Carribean“. Aber ich hatte bloß eine vage Vorstellung, dass dieses Wesen irgendwie mit übernatürlichen Sachen und vielleicht auch dem Weltall zu tun hat – oder war das das fliegende Spaghettimonster? Na, ihr seht schon, ich habe einfach keine Ahnung.

Aber zurück zum Buch. Ich hatte schon lang keinen Pageturner mehr auf dem Nachtkastl liegen. Bücher ohne Durststrecken sind bei mir ein Glücksfall (und welche mit Durststrecken eine Qual, weil ich es immer noch nicht gelernt habe, Bücher, die mich nicht mehr interessieren, einfach wegzulegen). Dieses Buch besteht aus sechs Kurzgeschichten, und bis auf die vorletzte ist keine über 30 Seiten lang. Sehr gut, habe ich gedacht, wenn sich eine davon zieht wie Kaugummi, kommt wenigstens schnell die nächste.

Aber was soll ich euch sagen – nirgendwo auch nur eine Spur von Kaugummi! Ich war von Anfang an begeistert von diesen mysteriösen Welten, die sich hinter versteckten Türen und Fenstern, auf Dachböden, oder in spärlich bewohnten Landstrichen aufgetan haben. Das lag auch an der Übersetzung, die H.C.Artmann geschrieben hat. Ihm ist es zu verdanken, dass ich wunderschöne Worte wie „ghoulisch“ gelernt und das Wort „Pandämonium“ wieder gefunden habe. Ohne diese Übersetzung hätte mich die Atmosphäre der Geschichten wohl nur halb so wuchtig eingehüllt.

Und noch etwas ist mir aufgefallen: Die Dramaturgie der Abfolge der Geschichten. Sie steigern sich vom kleinen Schrecken bis zur Weltbedrohung aus der Tiefe und dem Kosmos. Aber alle haben etwas gemeinsam: Dass es die Figuren zu dem Unerklärlichen und Abgründigen hinzieht, und sie mit dem, was sie da erfahren, nicht umgehen können. Insofern ist das alles natürlich auch ein gar nicht so sehr versteckter Blick in unsere eigenen Abgründe.

Besonders schön habe ich ja gefunden, dass ich hier etwas völlig Neues für mich entdeckt habe, und zwar ganz unvermutet. Weil ich zuerst so: „Naja, liest du halt mal hinein, damit du diesem Popkulturphänomen auf die Spur kommst. Kann ja nicht schaden.“ Und dann lande ich plötzlich in einer neuen Welt, die mich richtig begeistert.

LOST

LOST

So etwas passiert mir immer seltener, diese kindliche Freude an etwas, das mich so richtig fesselt. Das letzte große Mal hatte ich das, als ich die Serie „Lost“ für mich entdeckt hatte. Besonders am Ende der dritten Staffel, als sich die ganze Erzählung durch einen kleinen dramaturgischen Kniff umdreht. Da hatte ich natürlich als Filmdramaturgin auch viel Bewunderung für das Handwerk, aber „Lost“ hat es immer wieder geschafft, mich  zu begeistern. (Bis auf die letzte Staffel, die war unverzeihlich schlimm. Aber naja.)

Ich weiß nicht mehr, zu welchem Anlass es war – ein Buch? Eine Serie? -, jedenfalls hat mal jemand, der diese Sache schon kannte, gesagt: „Ich beneide dich darum, dass du das alles zum ersten Mal entdecken kannst!“. Und er hatte recht. Deswegen finde ich es überhaupt nicht mehr schlimm, wenn man angeblich „wichtige“ Filme, Serien und Bücher noch nicht kennt. Wenn man Glück hat, wird man nämlich total begeistert sein und es für sich zum ersten Mal entdecken. Und das kann man durch nichts ersetzen.

Wobei mich dieser Tweet von Anke hoffen lässt, dass manche erste Male vielleicht doch wiederholbar sind…

Falls ihr auch solche Entdeckungserlebnisse hattet, schreibt mir doch. Begeisterung teilen ist so eine neue Passion von mir. Aber das wisst ihr ja schon.

p.s.: Das Buch sieht in der aktuellen Ausgabe nur mehr halb so schön wie vorher aus. Aber der Inhalt ist derselbe.

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InesMein erstes Mal… mit H. P. Lovecraft

Kreatives Schreiben: Weekend Writing #121

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Letztes Mal sind wir mit der Weekend Writing Challenge ins Blaue gesegelt. Heute geht die Reise mit dem Schiff weiter. Und seht mal, wen wir dabei getroffen haben… Was ist wohl die Geschichte zu dem Bild? Wenn ihr es herausfinden wollt, braucht ihr nur Stift und Papier, und los gehts! Viel Spaß beim Schreiben!

(Falls euch danach auch die echte Geschichte zum Bild interessiert, gibts hier einen Tipp, ungefähr bei 1 Stunde 9 Minuten.)

Übrigens: Ich nehme natürlich Empfehlungen entgegen. Falls euch ein Foto unterkommt, das sich für die Weekend Writing Challenge eignen würde, schickt es mir doch!

Für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Es geht darum, dass ich hier immer am Wochenende ein Foto als Schreibinspiration für eine kurze Geschichte poste. Ob ihr euch dabei an die „Regeln“ haltet, die unter dem Bild stehen, oder nicht, ist völlig euch überlassen. Es gibt auch nichts zu gewinnen, außer der Freude am Schreiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr dann eure Texte einfach hier in den Kommentaren posten, gerne auch anonym. Ihr könnt sie aber auch einfach nur für euch in ein Notizbuch schreiben. Ich freue mich übrigens nicht nur, wenn ihr mitmacht, sondern auch wenn ihr es (im Netz) weitererzählt. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!

Mermaids

Mermaids

Hier kommt die Anleitung:

  1. Stell dir einen Timer (Küchenuhr, Handywecker…) auf 5 Minuten. Bereit?
  2. Schau dir das Foto 5 Minuten lang genau an. Die Menschen, die Körperhaltung, die Gegenstände. Was ist im Zentrum, was bzw. wer im Hinter- oder Vordergrund? Entdecke die Details, studiere die Gesichtsausdrücke. Was könnte die Geschichte zum Foto sein?
    Pling! Die 5 Minuten sind um.
  3. Stelle jetzt den Timer auf 15 Minuten. Los gehts mit dem Schreiben!
  4. Schreibe eine kurze Geschichte. Da die Zeit begrenzt ist, eignen sich Momentaufnahmen, Vignetten, Augenblicke, Kurzgeschichten, Gedankenströme besser als lange, epische, romanhafte Ansätze. Und denk nicht zu lange nach! Es geht hier weniger um den Kopf als um die Intuition.
  5. Pling! Fertig.

Achtung: Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am Schreiben. Deshalb halte ich mich nach den 15 Minuten auch nur sehr kurz mit dem Umschreiben auf. Wenn ich selbst mitmache, korrigiere ich einige Formulierungen, für die mir ad hoc beim Durchlesen doch etwas besseres einfällt, aber im Großen und Ganzen lasse ich die Geschichten so, wie sie beim ersten Wurf entstehen und stelle sie eher „roh“ ins Blog oder lege sie in meine Textschublade.

Euch fällt nichts ein? Hier einige Fragen, die eurer Fantasie auf die Sprünge helfen können:

  • In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?
  • Wer hat das Foto gemacht, in welcher Beziehung steht die Person zu denen auf dem Foto?
  • Erzählt jemand etwas über die Personen auf dem Bild, oder ist eine Person vom Foto der Erzähler?
  • Wer ist die Hauptfigur, wie heißt er/sie, welchen Background hat er/sie?
  • Welche Erwartungen haben die Personen, was hoffen sie, was befürchten sie? Was sind ihre Lebensträume und Ziele? Was haben sie bereits erlebt?
  • Was ist der Konflikt, das Dilemma, das die Person gerade hat?
  • Was ist vor der Aufnahme passiert, und was passiert, nachdem der Auslöser gedrückt wurde?
  • Was oder wer steht außerhalb des Bildausschnitts?
  • Wie ist die Stimmung der Personen? Ändert sie sich in der kurzen Geschichte?
  • Wie riecht es, ist es warm oder kalt? Friert die Person, ist ihr heiß?

Wenn ihr eure Geschichte im Internet (z.B. auf eurem Blog) postet, hinterlasst doch den Link hier in den Kommentaren. oder kopiert den Text in den Kommentar, gerne auch unter einem Pseudonym. Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr diesen Artikel auf Facebook und Twitter teilt – es wäre schön, wenn so viele wie möglich mitmachen und diese Form des Weekend Writing ein Fixpunkt im kreativen Internet wird. Aber das überlasse ich der Zukunft. Jetzt geht es los – viel Spaß beim Schreiben!

Für alle, die die Challenge im Internet teilen wollen: Unser Hashtag lautet #weekendwriting. Er wird bereits von AutorInnen im Netz benutzt, da passt unsere Übung gut dazu.

 

Euch gefällt, was ich hier auf meinem Blog poste? Das freut mich! Ihr könnt gerne mal hier im Blog einen Kommentar hinterlassen, oder mir ein paar freundliche Worte per E-Mail schicken. Außerdem freue ich mich auch sehr über ein Buch von meinem Wunschzettel. Das kann ich dann alles lesen, wenn einmal einer dieser Momente um die Ecke kommt, in denen meine Motivation und Inspiration kurz Pause machen. Danke euch fürs Lesen und Mitreden und Dasein! <3

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InesKreatives Schreiben: Weekend Writing #121

Kreatives Schreiben: Weekend Writing #120

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Heute geht es mit der Weekend Writing Challenge in ferne Gefilde. Wohin genau? Ich habe keine Ahnung. Es sieht nördlich aus, aber was weiß man schon… Ihr werdet es jedenfalls beim Schreiben herausfinden! Und wenn ihr noch mehr historische Bilder dieses und ähnlicher Schiffe sehen wollt, dann klickt hier hin. Viel Spaß!

Übrigens: Ich nehme natürlich Empfehlungen entgegen. Falls euch ein Foto unterkommt, das sich für die Weekend Writing Challenge eignen würde, schickt es mir doch!

Für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Es geht darum, dass ich hier immer am Wochenende ein Foto als Schreibinspiration für eine kurze Geschichte poste. Ob ihr euch dabei an die „Regeln“ haltet, die unter dem Bild stehen, oder nicht, ist völlig euch überlassen. Es gibt auch nichts zu gewinnen, außer der Freude am Schreiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr dann eure Texte einfach hier in den Kommentaren posten, gerne auch anonym. Ihr könnt sie aber auch einfach nur für euch in ein Notizbuch schreiben. Ich freue mich übrigens nicht nur, wenn ihr mitmacht, sondern auch wenn ihr es (im Netz) weitererzählt. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!

Das Boot ist wahrscheinlich die MS 38 "Bischof Hvoslef" (Foto: Redningsselskapets Museum)

Das Boot ist wahrscheinlich die MS 38 „Bischof Hvoslef“ (Foto: Redningsselskapets Museum)

Hier kommt die Anleitung:

  1. Stell dir einen Timer (Küchenuhr, Handywecker…) auf 5 Minuten. Bereit?
  2. Schau dir das Foto 5 Minuten lang genau an. Die Menschen, die Körperhaltung, die Gegenstände. Was ist im Zentrum, was bzw. wer im Hinter- oder Vordergrund? Entdecke die Details, studiere die Gesichtsausdrücke. Was könnte die Geschichte zum Foto sein?
    Pling! Die 5 Minuten sind um.
  3. Stelle jetzt den Timer auf 15 Minuten. Los gehts mit dem Schreiben!
  4. Schreibe eine kurze Geschichte. Da die Zeit begrenzt ist, eignen sich Momentaufnahmen, Vignetten, Augenblicke, Kurzgeschichten, Gedankenströme besser als lange, epische, romanhafte Ansätze. Und denk nicht zu lange nach! Es geht hier weniger um den Kopf als um die Intuition.
  5. Pling! Fertig.

Achtung: Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am Schreiben. Deshalb halte ich mich nach den 15 Minuten auch nur sehr kurz mit dem Umschreiben auf. Wenn ich selbst mitmache, korrigiere ich einige Formulierungen, für die mir ad hoc beim Durchlesen doch etwas besseres einfällt, aber im Großen und Ganzen lasse ich die Geschichten so, wie sie beim ersten Wurf entstehen und stelle sie eher „roh“ ins Blog oder lege sie in meine Textschublade.

Euch fällt nichts ein? Hier einige Fragen, die eurer Fantasie auf die Sprünge helfen können:

  • In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?
  • Wer hat das Foto gemacht, in welcher Beziehung steht die Person zu denen auf dem Foto?
  • Erzählt jemand etwas über die Personen auf dem Bild, oder ist eine Person vom Foto der Erzähler?
  • Wer ist die Hauptfigur, wie heißt er/sie, welchen Background hat er/sie?
  • Welche Erwartungen haben die Personen, was hoffen sie, was befürchten sie? Was sind ihre Lebensträume und Ziele? Was haben sie bereits erlebt?
  • Was ist der Konflikt, das Dilemma, das die Person gerade hat?
  • Was ist vor der Aufnahme passiert, und was passiert, nachdem der Auslöser gedrückt wurde?
  • Was oder wer steht außerhalb des Bildausschnitts?
  • Wie ist die Stimmung der Personen? Ändert sie sich in der kurzen Geschichte?
  • Wie riecht es, ist es warm oder kalt? Friert die Person, ist ihr heiß?

Wenn ihr eure Geschichte im Internet (z.B. auf eurem Blog) postet, hinterlasst doch den Link hier in den Kommentaren. oder kopiert den Text in den Kommentar, gerne auch unter einem Pseudonym. Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr diesen Artikel auf Facebook und Twitter teilt – es wäre schön, wenn so viele wie möglich mitmachen und diese Form des Weekend Writing ein Fixpunkt im kreativen Internet wird. Aber das überlasse ich der Zukunft. Jetzt geht es los – viel Spaß beim Schreiben!

Für alle, die die Challenge im Internet teilen wollen: Unser Hashtag lautet #weekendwriting. Er wird bereits von AutorInnen im Netz benutzt, da passt unsere Übung gut dazu.

 

Euch gefällt, was ich hier auf meinem Blog poste? Das freut mich! Ihr könnt gerne mal hier im Blog einen Kommentar hinterlassen, oder mir ein paar freundliche Worte per E-Mail schicken. Außerdem freue ich mich auch sehr über ein Buch von meinem Wunschzettel. Das kann ich dann alles lesen, wenn einmal einer dieser Momente um die Ecke kommt, in denen meine Motivation und Inspiration kurz Pause machen. Danke euch fürs Lesen und Mitreden und Dasein! <3

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InesKreatives Schreiben: Weekend Writing #120

Eine Runde Euphorie, bittedanke.

6 Comments

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber seit Monaten bin ich genervt, wenn ich in meinen wirklich heiß geliebten sozialen Netzwerken unterwegs bin. Das hat mit den Algorithmen zu tun, die bestimmen, was ich auf meinen Newsfeeds in Facebook und Co zu sehen bekomme. Aber es hat seit gefühlt einem halben Jahr (na, wahrscheinlich sogar länger) mit dem Tonfall zu tun, in dem viele Posts verfasst sind.

Ich sitze also in der Früh so rum, bin noch nicht ganz wach und froh darüber, dass ich es immerhin schon geschafft habe, mein Kaffeehäferl in Reichweite zu bringen. Dann schau ich mal so, was sich im Netz tut. Das mache ich schon lange so. Quasi Gewohnheit. Seit einiger Zeit passiert dann folgendes: TRUMP IST SCHEISSE! DER INNENMINISTER IST SCHEISSE! DER BAU DES HOCHHAUSES/DER PIPELINE/DES KRAFTWERKS IST SCHEISSE! DIE POLITIK IST SCHEISSE! RADFAHRER SIND SCHEISSE! AUTOFAHRER SIND SCHEISSE! DER EINE FILM IST SCHEISSE! MEIN NACHBAR IST SCHEISSE! DIE GANZE WELT IST SCHEEEEEEISSSSSSEEEEEE!

Und ich reflexhaft so: STIMMT! ALLES SCHEISSE! ALLES VERFICKTE KACKSCHEISSE! DIE GANZE WELT IST SCHEEEEEEISSSSSSEEEEEE!

Aber innerlich bin ich mehr so:

WANN IST MEIN INTERNET EIGENTLICH ZU EINER EMPÖRUNGSMASCHINE MIT KLEMMENDER CAPSLOCKTASTE VERKOMMEN?

Nein, das liegt nicht an meiner „Filterbubble“, davon bin ich ziemlich überzeugt. Denn die Energie, die aus den anderen Bubbles kommt ist ja dieselbe, nur richtet sie sich nicht gegen Trump und den Innenminister, sondern gegen MexikanerInnen, MuslimInnen und Hochhaus-/Pipeline-/KraftwerksgegnerInnen. Naja, so ungefähr – ihr versteht schon, was ich meine. Mir gehts hier um was Grundsätzlicheres, über das ich gerade nachdenke.

Also: Empörung ist eigentlich eine sehr leiwande Energie. Weil sie aktiv ist, genau wie Wut. Sie bringt einen Motor zum Laufen. Sie macht, dass man den Arsch hoch kriegt oder zumindest drüber nachdenkt. Finde ich gut. Sie funktioniert aber nur, weil sie gegen etwas ist. Man empört sich über etwas, das einen stört. Man ist gegen eine Person oder Sache. Man leistet gegen etwas Widerstand. Und das ist mein Punkt: Auf jeden Fall ist es negativ in dem Sinn, dass es mit dem Ankämpfen gegen etwas zu tun hat.

Jetzt habe ich neulich wieder mal einen meiner Lieblingsfilme gesehen, und diese Szene ab Sekunde 35 bringt mich (neben vielen anderen Szenen in diesem Film) immer noch innerlich zum Brennen:

Und plötzlich ist mir klar geworden, wie selten ich das inzwischen habe – dieses positive, enthusiasmierte Brennen für etwas. Dieses starke Gefühl von Euphorie. Diese lebendige Lebensbejahung. Das erstaunliche an diesem Film ist ja, dass er in einem tristen Milieu spielt, und dass da ganz schrecklich deprimierende Sachen vorkommen: Umweltkatastrophen. Ein Staat, der seine Bürger im Stich lässt. Armut. Aggression. Gewalt. Und natürlich Tod. Trotzdem hat mich kaum ein Film oder Buch der letzten Jahre so lebendig und begeistert fürs Leben und die Menschen hinterlassen wie Beasts of the Southern Wild.

Als ich den Film neulich zufällig im Fernsehen erwischt habe, bin ich natürlich wieder hängengeblieben, und eines hat mich nicht mehr losgelassen: Dieser Eindruck, dass der ganzen Empörung, so wichtig sie auch sein mag, kaum eine Euphorie gegenübersteht, die mich mit diesem Gefühl von Lebendigkeit auffüllt. Mich macht Empörung auf Dauer leer und ängstlich. Die Euphorie füllt mich hingegen auf und macht mich stärker. Finde ich interessant. (Hm, geht das eigentlich nur mir so?)

Ok, und was jetzt? Let’s start with baby steps. Ich habe für mich beschlossen, einfach mal mehr auf die Euphorie zu achten. Ich merke nämlich, dass ich irgendwie aus der Übung bin, sie zu sehen. Deswegen fange ich erstmal damit an, sie hier zu sammeln, und zum Einstieg gibts jetzt gleich ein paar Filmmomente.

Das hier ist eine tolle Szene aus Where The Wild Things Are (aber Achtung: In der ganzen Euphorie sollte man nicht wen anderen in den Abgrund schupfen, das wäre eher ungünstig).

Dann kommt hier eine Szene aus dem wunderbaren Film Mein Nachbar Tortoro. Es gibt sie nicht auf Youtube, aber ich beschreibe sie euch einfach: Das kleine neugierige Mädchen Mei entdeckt im Wald beim Spielen den Waldgeist Tortoro. Der ist sehr groß und kann ganz fürchterlich brüllen. Das grandiose an dieser Szene ist aber, dass Mei einfach keine Angst hat, sondern dabei vor lauter Freude auf dem Bauch von Tortoro herumhüpft, als gäbe es nichts schöneres von so einem Monster angebrüllt zu werden. Euphorie hat anscheinend irgendwas mit Mut zu tun. (Am Anfang dieses Trailers sieht man einen Ausschnitt aus dieser Szene.)

Oh, übrigens finde ich es ja schon auch interessant, dass in allen drei Filmen Kinder die Hauptrollen spielen… Ich schließe daraus, dass es nicht schaden kann, ab und zu ein bisschen mehr Kind zu sein, was die Begeisterungsfähigkeit betrifft. Und apropos „begeistern“: Das hat ja bedeutungsmäßig auch viel mit Euphorie im Sinn von „Hochstimmung“ zu tun. Etymologisch heißt es „mit Geist, Inhalt erfüllen, beseelen, beleben“. Passt.

Wenn ihr jetzt auch mehr Euphorie in eurem Leben haben wollt, dann macht es einfach. Nicht, um die Empörung auszuschalten (die brauchen wir auch sehr dringend), sondern einfach, um das Leben um die Begeisterungsfacette zu bereichern. Das leiwande am Internet ist ja, dass man seine Euphorie so leicht teilen kann: Auf Blogs, Facebook, Twitter. Erzählt den Leuten auf Snapchat und in den Instagram Stories von dem, was euch begeistert. Erwähnt das, was euch in gute Laune und Euphorie versetzt, im echten Leben bei Gesprächen mit der Familie und Freunden. Fragt andere, was sie zum Leuchten bringt. Das kann auf keinen Fall schaden. Dann lernen wir uns auch gleich besser kennen.

Also: Was bringt euch zum Brennen, was versetzt euch in Euphorie und reisst euch zu Begeisterungsstürmen hin? Und warum? Wenn ihr wollt, könnt ihr mir gerne hier in den Kommentaren davon erzählen.

Steven Universe is happy. Be like Steven.

Steven Universe is enthusiastic. Be like Steven.

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InesEine Runde Euphorie, bittedanke.

Kreatives Schreiben: Weekend Writing #119

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Am liebsten würde ich euch ja die echte Geschichte zu diesem Foto erzählen. Allein die Namen der beiden Menschen darauf klingen wie aus einer Komödie. Aber hier geht es ja darum, dass ihr eure eigene Fantasie bemüht, deswegen kommt von mir jetzt bloß die (fast) wöchentliche Aufforderung, euch Stift und Papier zu holen und bei der neuen Weekend Writing Challenge mitzumachen. Und wenn ihr damit fertig seid, könnt ihr hier nachlesen, was es mit dem Bild wirklich auf sich hat. Viel Spaß bei beidem! (Und danke an meinen Onkel, auf dessen Facebookfeed ich den Link entdeckt habe. Wir haben einen sehr ähnlichen Humor.)

Übrigens: Ich nehme natürlich Empfehlungen entgegen. Falls euch ein Foto unterkommt, das sich für die Weekend Writing Challenge eignen würde, schickt es mir doch!

Für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Es geht darum, dass ich hier immer am Wochenende ein Foto als Schreibinspiration für eine kurze Geschichte poste. Ob ihr euch dabei an die „Regeln“ haltet, die unter dem Bild stehen, oder nicht, ist völlig euch überlassen. Es gibt auch nichts zu gewinnen, außer der Freude am Schreiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr dann eure Texte einfach hier in den Kommentaren posten, gerne auch anonym. Ihr könnt sie aber auch einfach nur für euch in ein Notizbuch schreiben. Ich freue mich übrigens nicht nur, wenn ihr mitmacht, sondern auch wenn ihr es (im Netz) weitererzählt. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!

The Wonder Bolt

The Wonder Bolt

Hier kommt die Anleitung:

  1. Stell dir einen Timer (Küchenuhr, Handywecker…) auf 5 Minuten. Bereit?
  2. Schau dir das Foto 5 Minuten lang genau an. Die Menschen, die Körperhaltung, die Gegenstände. Was ist im Zentrum, was bzw. wer im Hinter- oder Vordergrund? Entdecke die Details, studiere die Gesichtsausdrücke. Was könnte die Geschichte zum Foto sein?
    Pling! Die 5 Minuten sind um.
  3. Stelle jetzt den Timer auf 15 Minuten. Los gehts mit dem Schreiben!
  4. Schreibe eine kurze Geschichte. Da die Zeit begrenzt ist, eignen sich Momentaufnahmen, Vignetten, Augenblicke, Kurzgeschichten, Gedankenströme besser als lange, epische, romanhafte Ansätze. Und denk nicht zu lange nach! Es geht hier weniger um den Kopf als um die Intuition.
  5. Pling! Fertig.

Achtung: Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um den Spaß am Schreiben. Deshalb halte ich mich nach den 15 Minuten auch nur sehr kurz mit dem Umschreiben auf. Wenn ich selbst mitmache, korrigiere ich einige Formulierungen, für die mir ad hoc beim Durchlesen doch etwas besseres einfällt, aber im Großen und Ganzen lasse ich die Geschichten so, wie sie beim ersten Wurf entstehen und stelle sie eher „roh“ ins Blog oder lege sie in meine Textschublade.

Euch fällt nichts ein? Hier einige Fragen, die eurer Fantasie auf die Sprünge helfen können:

  • In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?
  • Wer hat das Foto gemacht, in welcher Beziehung steht die Person zu denen auf dem Foto?
  • Erzählt jemand etwas über die Personen auf dem Bild, oder ist eine Person vom Foto der Erzähler?
  • Wer ist die Hauptfigur, wie heißt er/sie, welchen Background hat er/sie?
  • Welche Erwartungen haben die Personen, was hoffen sie, was befürchten sie? Was sind ihre Lebensträume und Ziele? Was haben sie bereits erlebt?
  • Was ist der Konflikt, das Dilemma, das die Person gerade hat?
  • Was ist vor der Aufnahme passiert, und was passiert, nachdem der Auslöser gedrückt wurde?
  • Was oder wer steht außerhalb des Bildausschnitts?
  • Wie ist die Stimmung der Personen? Ändert sie sich in der kurzen Geschichte?
  • Wie riecht es, ist es warm oder kalt? Friert die Person, ist ihr heiß?

Wenn ihr eure Geschichte im Internet (z.B. auf eurem Blog) postet, hinterlasst doch den Link hier in den Kommentaren. oder kopiert den Text in den Kommentar, gerne auch unter einem Pseudonym. Ich freue mich natürlich auch, wenn ihr diesen Artikel auf Facebook und Twitter teilt – es wäre schön, wenn so viele wie möglich mitmachen und diese Form des Weekend Writing ein Fixpunkt im kreativen Internet wird. Aber das überlasse ich der Zukunft. Jetzt geht es los – viel Spaß beim Schreiben!

Für alle, die die Challenge im Internet teilen wollen: Unser Hashtag lautet #weekendwriting. Er wird bereits von AutorInnen im Netz benutzt, da passt unsere Übung gut dazu.

 

Euch gefällt, was ich hier auf meinem Blog poste? Das freut mich! Ihr könnt gerne mal hier im Blog einen Kommentar hinterlassen, oder mir ein paar freundliche Worte per E-Mail schicken. Außerdem freue ich mich auch sehr über ein Buch von meinem Wunschzettel. Das kann ich dann alles lesen, wenn einmal einer dieser Momente um die Ecke kommt, in denen meine Motivation und Inspiration kurz Pause machen. Danke euch fürs Lesen und Mitreden und Dasein! <3

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InesKreatives Schreiben: Weekend Writing #119