Weekend: Leselust

Leave a Comment

Champagne Music, 1957 ©ShorpyHurrah, Wochenende! Und Herbst. Das heißt: Sofa, Tee und viel Zeit für Lektüre. Das Internet ist zum Glück voll von interessanten Texten, die von euch gelesen werden wollen. Hier eine Auswahl:

Der New Yorker ist das einzige Magazin, das ich abonniert habe und ab und zu auch wirklich lese. Um die neue Pay-Wall zu feiern, die bald eingeführt wird, sind momentan noch alle Artikel ab 2007 und ausgewählte von davor frei verfügbar.

New Yorker Artikel No.1: Mary Beard ist Professorin an der Universität von Cambridge. Wie sie mit Sexismus umgeht und den Trollen Parole bietet steht in diesem spannenden Portrait.

New Yorker Artikel No.2: Victor Gruen ist 1938 von Wien nach Amerika emigriert und hat dort quasi das Einkaufszentrum erfunden. Mit einer wohlgemeinten Intention: Eine dörfliche Struktur in die kargen amerikanischen Suburbs zu bringen. Über die Zeit wurde daraus aber das Gegenteil. Dazu gibt es auch einen Follow-Up Artikel zum Tod der Einkaufszentren. Und einen sehr guten österreichischen Dokumentarfilm, der mir gezeigt hat, dass die Mechanismen im Shoppingmallbusiness ein Abbild dessen sind, was in der gesamten Wirtschaft schief läuft: Global Shopping Village.

New Yorker Artikel No.3: Wonder Woman wurde erschaffen als Ikone des Feminismus. Wusste ich auch nicht.

New Yorker Compilations: Einige Magazine haben die frei zugänglichen Artikel im New Yorker zum Anlass genommen, um Listen mit interessanten Artikeln zu erstellen. Hier entlang bitte: Business Insider, Longform, Slate, Open Culture, Buzzfeed (Links zu Kurzgeschichten im New Yorker!), Food Republic (hier gehts ums Essen), Pocket (tolle, stellenweise wunderbar nerdige Themen). Und nicht zuletzt kuratiert der New Yorker momentan regelmäßig themenbezogene Kollektionen aus seinem Archiv. So read it while it’s free (und abonniert es danach, das ist wirklich richtig guter Journalismus).

Und hier noch ein Artikel aus dem GQ Magazin, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht: Ein Mann lässt alles zurück und lebt 27 Jahre im Wald. Bis er bei einem Einbruch ertappt wird. Das Portrait dieses Mannes klingt wie eine tragische Figur aus einem Film. Es ist aber das echte Leben.

So, und zum Schluss noch was für einen gepflegten WTF?!-Moment: Dieses Video von Hitchhiker schüttelt euch die Sinne zurecht – hallo Wochenende!

Share this Post

InesWeekend: Leselust
Lesen Weekend


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.