Viennale’11: TAKE SHELTER

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Oh nein! Jetzt ist er doch eingetreten, der von mir so gefürchtete „BLACK SWAN Effekt“ * . Alle meine Freunde haben auf Facebook und in ihren Rezensionen geschwärmt und gesagt man möge sich doch bitte unbedingt die zweite Viennale-Vorstellung von TAKE SHELTER anschauen. Mir hatte der Trailer gefallen, deswegen war die Vorfreude groß. Obwohl ich normalerweise ein Hosenschisser bin was Psychohorror betrifft und überhaupt Horror, Mystery und alles was zum Fürchten ist.

Und dann sehe ich da einen Film der sich ärgerlicherweise nicht entscheiden kann was er nun sein will: Ein Katastrophenhorrormysteryfilm? Oder ein Personal Drama über einen psychisch kranken Menschen (bzw. über die psychische Krankheit), was in der zweiten Hälfte des Films bedient wird, inklusive ein wenig Sozialkritik?

So ein Genremix funktioniert ja nur ganz selten und für mich hat das hier nicht funktioniert. Mir waren außerdem die Metaphern und damit auch die Vermittlung eines Anliegens zu vordergründig (Ein Mann baut einen Bunker um seine Familie zu schützen, und man merkt sofort: Das hat mit den in den Tiefen seiner Psyche sitzenden Ängsten zu tun und er muss sich seiner Krankheit stellen – naja).

Wobei ich sagen muss dass es eine Freude ist Michael Shannon beim Spielen zuzusehen. Der Mann ist wirklich ein hervorragender Schauspieler, und wegen ihm sollte man sich den Film dann doch anschauen. Wegen der Narration aber weniger, finde ich.

Achso: Ganz am Ende, also quasi Epilog, da gibt es dann noch so einen Twist den ich nicht verstanden habe. Vielleicht kann mir das mal wer beizeiten erklären, wenn es keine Umstände macht. (Aber lieber per Mail, hier will ich es weitgehend spoilerfrei halten.) Danke im Voraus.

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* „BLACK SWAN Effekt“ = Alle Freunde die bereits Screener bekommen haben oder in Pressevorführungen waren schwärmen über einen gehypten Film. Ich gehe dann ins Kino und bin enttäuscht. So geschehen bei BLACK SWAN.

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Viennale


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