Viennale’08: Låt den rätte komma in

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EIn blonder 12jähriger Junge in einer tristen schwedischen Vorstadtsiedlung. Es liegt Schnee. Und der Junge ist schlecht drauf. Denn seine Eltern leben getrennt und in der Schule wird er gehänselt. Als er eines Abends noch in den Hof geht, steht plötzlich ein seltsamen Mädchen hinter ihm. Und im Laufe der Zeit werden beide Freunde, obwohl sie das eigentlich nicht will. Und bald wird auch klar warum: Niemand soll erfahren, dass sie ein Vampir ist. Das bedrückt sie. Und das Leben eines 12jährigen Vamiprmädchens ist wahrlich kein Zuckerschlecken, aber die Rolle ihres neues besten Freundes könnte auch einfacher sein, soviel sei verraten.

vampirmaedchen

Was für ein großartiger Film. Ich zähle mal auf, was alles großartig ist: Ganz viele intime Close Ups mit geringer Schärfentiefe. EIne tolle Besetzung. Und eine tolle Geschichte. Der Genremix aus Vampirfilm und Coming Of Age, eingebettet in den unspektakulären Tonfall eines leichten Sozialdramas, was erstaunlicher Weise auch wirklich gut klappt. Skurrile Momente gibt es auch. Ach, einfach alles ist toll an dem Film. Und das sage ich, die bekanntlicherweise vor allem, was mit Blutgemetzel, Zombies, Horror und ähnlichen Derivaten zurückschreckt. Anschauen.

(P.S.: Christian Fuchs hat hier ein Lobeshymne geschrieben, und zwar vor allem eine auf die den Film jenseits von Genrekorsetten.)

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Viennale


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