Viennale ’11: EINE SERIE VON GEDANKEN

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2007 habe ich eher zufällig den Film SCHINDLERS HÄUSER von Heinz Emigholz auf der Viennale gesehen. Und ich war sehr fasziniert wie sehr mich die konzeptlastige Herangeshensweise des Films in ihren Bann gezogen hat. Außer hintereinandergeschnittenen Einstellungen von Häusern im drei- bis vier-Sekundentakt sieht man da nämlich nichts. Kein Voiceover, nur Atmo-O-Töne. Das aber dafür eineinhalb Stunden lang. Und irgendwie habe ich da mehr über Architektur erfahren als in Dokumentationen in denen alles mit Sprache erklärt wird. Seitdem schaue ich mir Filme von Heinz Emigholz an wenn es sich ergibt.

EINE SERIE VON GEDANKEN hat nur zum Teil mit Architektur zu tun. Der Film besteht aus vier in sich abgeschlossenen Kapiteln: Eine Interpretation eines Gemäldes von El Greco in Toledo, ein Kapitel über den brasilianischen Fußballer Leonardo, die Betrachtung einer Fotografie eines US-Flugzeugträgers aus dem Jahr 1944 und eine Studie des neu gebauten Museums Folkwang in Essen.

Die Zusammenhänge haben sich aber dieses Mal bei mir nicht so wirklich hergestellt. Teilweise fand ich die Texte interessant, aber weshalb das Voice Over zum Teil von Menschen mit starken englischen oder französischen Akzenten gesprochen wurde war mir nicht klar (und ich fand es offen gestanden anstrengend). Bild-Ton-Scheren mag ich normalerweise, deshalb war ich fast verwundert wieso mich der Film so sehr außen vor ließ. Irgendwie konnte ich diesmal nicht mit. Na, vielleicht nächstes Jahr wieder.

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Viennale


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