über die photographie, die frauen und die männer

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500 Photographers, which I’ve been really enjoying following, as far as I can tell, has only covered 17 women out of the 94 photographers it’s so far covered. That’s 18 percent. Now, I’m not blaming the author of the blog. I think it’s a great undertaking, and as I’ve said, I’m really enjoying it, for one. The fact is photography is dominated by men. Although women have been using cameras ever since their invention, they just don’t seem to stick around in the canon in the same numbers as men. Just look at Magnum’s group photo from its annual general meeting in June. There are 3 women. Out of 38 full members, that’s 8 percent. Not even 10 percent. And that’s rounding up!

das ist ein zitat aus einem innerer monolog über die komplexe frage der repräsentation von photographinnen in photobüchern und -websites. sind sie unterrepräsentiert? antwort: meistens ja. die zahlen sprechen für sich. und zwar nicht nur beim photographieren, sondern – das weiß ich aus erster hand – auch in filmberufen wie kamera und schnitt, in regie und drehbuch. in der ausbildung sind dort die frauen meistens noch besser repräsentiert, später ebbt es radikal ab. manchmal hat es unter anderem mit der entwicklung der technik zu tun, dass frauendominierte berufe wie schnittmeisterIn innerhalb der letzten jahre zu männerdominierteren werden. oft aber mit seilschaften. ich weiß von einer kamerafrau, die österreich verließ nachdem sie zwei projekte nicht bekam weil sie kein mann war und man sie das auch spüren ließ. jetzt lebt sie woanders und arbeitet an vielen spannenden filmen.

abgesehen davon gibt es noch ein meer an weiteren fragen, die mit feminismus, seilschaften, gleichberechtigung, wahl der mittel zum erfolg, dem unterschied zwischen quoten- und alibifrau, alten mustern, der frage nach der unterschiedlichen abbildung der menschen vor der kamera, und mit diversen anderen dingen zu tun haben. das thema ist sehr komplex und sehr persönlich. und das gefällt mir an dem artikel oben so gut: dass er immer subjektiv bleibt und die fragen, die ich mir auch immer wieder stelle fast naiv aufzählt und die komplexität der antworten einkalkuliert. und dass die autorin nicht zu einer großen conclusio kommt, sondern zu einigen feststellungen. und zu noch mehr fragen. genauso wie es mir bei diesem thema auch geht.

am ende des artikels wird auf einige photographinnen verlinkt, von denen ich die arbeit „edith und len“ von kaylynn deveney besonders mochte. laura pennaks portraits sind mir neulich bereits untergekommen. und auch die arbeiten von jen davids, dort besonders ihre selbstportraits. die privatheit von kate hutchinsons serie „why am i marrying him“ mag ich. die autorin des posts fügt in den kommentaren noch eine weitere liste mit photographinnen an.

und am ende noch ein kleiner exkurs zu einem artikel, den ich in den kommentaren des obigen postings gefunden habe. dort geht es um zahlen aus dem britischen literatur- und kunstbetrieb. und um die fragen die sich daraus ergeben:

When discriminators are challenged they produce snivelling fudges and sideswipes. Ceri Thomas, editor of Today, denies that sexism is behind the programme having one woman out of five presenters and one woman out of every 10 contributors. What is it then? The whim of the Gods?

sehr lesenswert, der artikel.

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