trost&rat

2 Comments

stressbewältigung geht u.a. so:

1. handy ausschalten, wenn man ein drehbuch liest, oder sich mal sonstwie 2 stunden am stück konzentrieren muss. (das mit dem handyabdrehen will geübt sein, am anfang hält man das nämlich nicht so ganz aus).

2. da ein grundübel für burnout andauernde überforderung ist: deadlines und zeiträume für bestimmte aufgaben realistisch planen UND dann nochmal 50% zeitpolster draufpacken. im augenblick veranschlage ich das doppelte der zeit von der ich denke, dass ich realistisch durchkomme (die realistische annahme ist bei mir nämlich immer noch unrealistisch, weil ich es gewohnt bin, mir zu viel zuzumuten.) dies ist von allem bisher der effizienteste ratschlag für mich, übrigens.

3. den automatischen minütlichen(!) emailcheck abstellen und auf manuellen check auf neue mails umstellen. (hätte mir c. nicht neulich entgeistert ins gesicht gesagt: „minütlich? da würd ich ja deppert werden“, hätte ich diese einfach sache wohl nie begriffen.)

4. eine hintergrundmusik einschalten (bei mir momentan der soundtrack zu „pride and prejudice“, da perlt das klavier so schön vor sich hin) und im itunes auf vollbildcoveranzeige gehen. somit weichen alle offenen programme aus dem blickfeld. alternativ: computer in den ruhezustand versetzen (aber letzteres pack ich nicht, ich ergründe aber noch, wieso. denn wenn die mail manuell gecheckt wird, kann man ja eh nix mehr versäumen, was sich da in den programmen im hintergrund abspielt. weil sich eben nix abspielt. seltsam.)

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Inestrost&rat
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Comments 2

  1. gingerbox

    wegen solcher postings lese ich dein blog zur zeit wie einen krimi. oder eher: wie einen entwicklungsroman, der unser herbst-thema von kontrolle, maßhalten und darauf achten, was gut tut, immer wieder aufgreift. und ich freu mich!

  2. Post
    Author
    ines

    hach, entwicklungsroman, wie schön! danke für die blumen. (und fast zuviel der ehre.) and there’s more to come. zum beispiel über die spannende frage, ob ich das weiterhin durchziehen werde oder mich wieder von meinen eigenen zumutungen überrollen lasse. mal sehen.

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