!!

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ich werde nicht müde, dieses foto anzuschauen. al gore ist ein messie! wer hätte das gedacht.

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Ines!!

sisyphus

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wenn ich mal radio höre, was selten genug vorkommt, bemerke ich immer wieder, wie nervtötend, primitiv und unerbittlich radiowerbung ist. bis ich das nächste mal radio höre habe ich es allerdings schon wieder vergessen.

(da war soeben eine werbung einer kochzeitschrift, in der nichts passierte, außer dass ein mann und eine frau mit schrillen stimmen unzählige male den recht schlichten titel des magazins wiederholten. subtilität ist keine stärke der radiowerbung.)

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Inessisyphus

socialize!

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ich habe mich belohnt. ich musste mich quasi belohnen, nach den anstrengungen der letzten monate. und zwar mit der nintendo ds lite, natürlich in weiß (damit es farblich zum macbook passt, klar).

seit jeher spiele ich kaum am computer. wenn, dann früher mal adventures wie myst, und day of the tentacle oder sam & max. konsolen hatte ich nie. aber die ds lite hat es mir angetan. weil das design erinnert mich natürlich an die 80er, als s. so ein aufklappbares donkey kong tric-o-tronic hatte, und ich welche mit einem einzelnen bildschirm (ich glaube das, das und das hier), und wir beide hatten auch so ein seltsames quadratisches weißes teil mit zwei bildschirmen, glaube ich, und mehreren spielen, bei denen man geister jagen musste. (lang lebe die 1980er dekade. ausgenommen: schulterpolster, karottenhosen und bei den herren das berühmte thomas forstner outfit, oft gesehen auf schulbällen etc. iih.)

jedenfalls: mein erstes spiel auf der ds lite heißt animal crossing: wild world. es geht darum, mit comictieren zu kommunizieren und sein eigenes haus und die kleine welt als solche zu verschönern. das geht aber nur mit geld. und schulden hat man ja auch, wenn man ankommt. um des häuschens willen. deswegen ist das blumenpflücken, fische fangen und insekten jagen immer mit finanziellen hintergedanken verbunden. denn für das alles bekommt man geld. zudem soll man noch zu den dorfbewohnern nett sein, natürlich, denn dann kriegt man geschenke, die man bei bedarf wieder verscherbeln kann. alles also hochideologisch und sehr kapitalistisch, obwohl es sich als das gegenteil verkauft. denn die deutsche werbung spricht von „freiheit“ und so weiter, wei man ja in seinem haus endlich mal alles nach den eigenen wünschen dekorieren kann – um seine freunde zu beeindrucken, wie es in der reklame weiter heißt.

spaß macht es trotzdem ziemlich, auch wenn ich dieses spiel gerne mal im anarchischen mode ausprobieren würde. wo ich dann keine schulden abarbeite, unfreundlich zu den niedlichen comictieren bin, keine blümchen pflanze und überhaupt den ganzen tag nicht aus dem haus gehe.

vielleicht bieten die sims hier mehr möglichkeiten. oder ich muss mir für den computer doch endlich black and white zulegen, bei dem das ganze spiel auf der entscheidung zwischen gut und böse basiert. es wird ein langer spielewinter, ich sehs schon kommen.

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Inessocialize!

hypothesen

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die medienvertreter fragen beim experten (fernsehfilmproduzent) an, ob sie ein interview bekämen, in dem sich der fernsehfilmproduzent anlässlich des falls von frau kampusch allgemein zu fragen von verfilmungsrechten, zum vorgehen bei solchen „true stories“ und so weiter äußern möge.
die pr-frau der fernsehfilmproduktionsfirma denkt nun so: wie andere filmfirmen bereitet auch ihre firma gerade ein showreel vor, das man frau kampusch und ihrem medienberater zusenden wird, damit sie sich ein bild über die ausrichtung der fernsehfilmproduktionsfirma machen kann. würde der produzent nun dieses interview über die verfilmungsrechte und das vorgehen bei solchen „true stories“ machen, würden frau kampusch und ihr medienberater dieses lesen. zeitgleich läge vermutlich das showreel der fernsehfilmproduktionsfirma bei frau kampusch und ihrem medienberater auf dem tisch. dadurch hätte man den vorteil, dass frau kampusch und ihr medienberater den firmennamen doppelt präsentiert bekämen und die chance würde steigen, dass sie die filmrechte an ihrer geschichte an diese firma verkaufen.

(der produzent hat das interview übrigens nicht gegeben.)

(ich hoffe nur, dass der medienberater wirklich richtig gut ist.)

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Ineshypothesen

mut zur lücke.

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dachte ich immer, was „lost“ angeht. aber neulich hat ch. wieder so geschwärmt. also liegt nun die erste staffel hier.

herr ch. hat schon recht. in der tat ist das alles ganz hervorragend. sehr hervorragend sogar. auch vom dramaturgischen und vom inszenatorischen standpunkt aus gesehen. und auch die kamera. aber die große frage ist: warum kriegen wir das hier nicht gebacken, solche handwerklich und inhaltlich guten produktionen? verdammt.

(anm.: naja, ist eh eine gretchenfrage, wenn man ein wenig kenntnis der medienlandschaft hat. aber diese erörterungen arten immer in gejammere aus. deswegen fange ich erst gar nicht an damit. und suche mir lieber die menschen und projekte zusammen, die zumindest den geist von solchen produktionen hochhalten, innerlich. damit lebt und arbeitet es sich dann auch ganz gut.)

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Inesmut zur lücke.