Software sagt Blockbuster voraus

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„Houston, wir haben die Weltformel!“

Britische Forscher haben eine Software entwickelt, die beurteilen soll, ob ein Drehbuch Blockbuster-Potenzial hat oder nicht. Das Programm schließt von Wortstatistiken auf den Spannungsbogen des Texts.

Mehr über den dahinterstehenden Algorithmus des Programms hier. Und hier kann man zumindest die Sache mit den Tagclouds online testen: Scriptcloud.

Und weil wir schon beim Malen Schreiben nach Zahlen sind: Hier steht die ultimative Formel für einen Blockbuster. Die wurde nämlich schon 2003 gefunden, auch von den Briten übrigens.

Update: Und hier noch eine Formel, und zwar für Horrorfilme. Sie beinhaltet Parameter wie spannende Musik, Verfolgungen, Blut, echtes Leben und noch ein paar andere Sachen. Nachzulesen hier.

(Die Wissenschafterin in mir weiß natürlich, wie schnell sich Statistiken und Settings von wissenschaftlichen Studien zurecht biegen lassen, und überhaupt: Wenn man die Formel schon gefunden hat, wieso gibt es dann noch Flops an den Kinokassen? Aber unterhaltsam ist es trotzdem. Wenn es am Wochenede regnet, kann man Scriptcloud ja mal mit Drehbüchern füttern.)

P.S.: Ich hätte ja große Lust, das oben genannte Programm auf die Probe zu stellen, also ein Drehbuch zu schreiben, das formal dem Algorithmus genüge tut (d.h. kurze Szenen, aus denen man früh aussteigt; gute Platzierung der Konflikte durch die ganze Story; Häufigkeit und Ort der Nennung der Namen der Hauptcharaktere), aber ein Setting wählt, das man gemeinhin als Kassengift ansieht (spröde, deprimierende Themen und Locations, kein Happy End etc.). Mal sehen, was dabei herauskäme. Der Kitchen-Sink-Blockbuster des Jahres vielleicht?

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