R.I.P. Blake Snyder

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Man braucht 10.000 Stunden Übung, um in etwas wirklich gut zu sein. Egal was. Drehbuchschreiben zum Beispiel. 10.000 Stunden. Das sagt zumindest Malcolm Gladwell in seinem Buch Outliners. Ich finde den Gedanken einerseits abschreckend, weil 10.000 Stunden ganz schön viel sind, und andererseits faszinierend, weil es eben zeigt, dass kein Genie vom Himmel fällt, sondern dass immer viel Arbeit dahintersteckt. Arbeit, die aber im Idealfall Spaß macht, weil man nicht anders kann als weiterzuschreiben (oder Drehbüchern auf den Grund gehen, in meinem Fall).

Blake Snyder, Drehbuchautor, -berater und Autor des Buches „Save The Cat“ hat in seinem Posting am 4. August sehr motivierend darauf Bezug genommen. Ich habe damals gleich einem befreundeten Autor den Link zu dem Artikel geschickt, weil wir ein langes Gespräch hatten über den Prozess des Schreibens, wie man sich weiterentwickelt und aus Fehlern lernt, und dass nichts verlorene Zeit ist, solang es mit dem zu tun hat, was man leidenschaftlich macht. Am nächsten Tag ist Blake Snyder überraschend gestorben. Dieser Artikel war der letzte Eintrag in seinem Weblog, und ich habe ihn immer noch nicht aus meinem Feedreader gelöscht.

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