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heute französischer abend. zuerst der neue chabrol. etwas zu lang, aber dennoch sehr fein gesponnen, und so genau in jeder geste. hach. und: keine plattenbauten, sondern bourgeoise themen mit extrem schönen menschen. (in fact: so schön, dass in dem moment, als benoît magimel auf der leinwand erschien, ein raunen durch den kinosaal ging. so schön ist der. nämlich.)

und gleich hinterher der neue rivette. die verfilmung von einer balzac novelle. (exkurs: wenn man balzac googelt kommt zuerst die kaffeehauskette). guillaume depardieu gibt einen französischen general, und dann entspinnt sich eine endlose verflechtung von anziehung, ablehnung und liebe. was dem romeo der nicht zugestellte brief ist, ist dem general seine nicht funktionierende uhr, und so nimmt das drama seinen lauf. beim anschließenden publikumsgespräch taucht guillaume depardieu persönlich auf, und während die moderatorin sich in fragen zu rivettes werk versucht, kichert der schauspieler vor sich hin, ringt sich hin und wieder zwei zusammenhängende sätze ab und wirkt auch sonst ganz schön bedrogt. als er auch noch irgendetwas kontextloses über nazis vor sich hin brabbelt, nimmt mein fremdschämen überhand und ich fahre nach hause.

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