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Kann sich jemand an den Auftritt von Robert McKee (bzw. den Schauspieler, der ihn verkörpert) in „Adaptation“ erinnern? Wo er Nicholas Cage (bzw. dem Charakter, den er verkörpert) vorwirft, ein Ignorant zus ein, wenn er zweieinhalb Stunden seines (also McKees) Lebens damit verprasst, langweilige Geschichten von uninteressanten Figuren in seine Drehbücher hinein zu schreiben.

Und ich kann das nachvollziehen. Und gleichzeitig kann ich das ja gar nicht, diese Sache mit dem aus dem laufenden Film rausgehen. Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben bisher drei Mal das Kino vor dem Abspann verlassen, weil mich der Film gelangweilt hat. Und da sind all die Festivalfilmbesuche inkludiert. Es geht einfach nicht. Ich fühle mich furchtbar schuldig, wenn ich das tue.

Im Guardian gibt es eine Kolumne, in der es um „Exit Strategies“ in einem solchen Fall geht. Eine Möglichkeit ist das Einschlafen. Ich habe dabei aber immer Angst, dass ich zu schnarchen beginne. Eine Möglichkeit wäre es auch, dass man auf die Uhr schauend nach einer bestimmten Sequenz rausgeht. Geht gut bei Filmfestivals, bei denen man die Akkreditierung gut sichtbar um den Hals hängen hat. Aber im normalen Kinoalltag? Naja, ich werde wohl immer bis zum bitteren Ende drin sitzen bleiben, was soll man machen.

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