hi, my name is director.

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audiokommentare, yay! dvds ohne audiokommentare kaufe ich ja eigentlich kaum mehr. hier ein artikel darüber. in den kommentaren dort wird „pirates of the carribean“ als positivbeispiel genannt. stimmt, der von den autoren ist einer der besten audiokommentare, die ich kenne. kann man wirklich was lernen. enttäuschend war allerdings „harry und sally“. und die animationsfilme, das geht meistens gar nicht. bei den „incredibles“ zum beispiel: „diese szene hat x animiert, und er hat das mit dem wasser echt super gemacht. und hier die haare, wie die im wind flattern, das hat y animiert, voll super!“ und so geht das eineinhalb stunden ohne pause. das sind ja wirklich spannende informationen, haha.

was sind Ihre favoriten, so Sie überhaupt die audiokommentare anhören?

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Ineshi, my name is director.
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Comments 6

  1. charon

    Die Simpsons-DVDs. Mit Autoren, Sprechern, Animatoren, Gaststars etc. Manchmal zwar auch auf dem „oh, hast du fein gemacht, lieber Regisseur“-Niveau, oft aber auch mit echten Perlen.
    Und natürlich bei den mittlerweile erhältlichen zehn Staffeln Unterhaltung für so manchen Abend!

  2. Kiki

    Der absolute Oberklopper und mein Liebling seit Jarh und Tag ist der Audiokommentar von Cameron Crowe zu „Almost Famous“. Der Film an sich ist schon herrlich, beruht er doch auf Crowes eigenen Erfahrungen als jugendlicher Musikschreiberling. Aber was den Kommentar so klasse macht, ist Mutter Crowe. Der Regisseur hat seine Mami mitgebracht (die im Film eine große Rolle spielt und dort von der wunderbaren Frances McDermond verkörpert wird) und wie die beiden sich die Bälle zuspielen, das ist schlicht die Wucht in Tüten.

    Von Ridley Scott lässt sich immer viel lernen, wenngleich er manchmal etwas sehr von sich eingenommen wirkt. Immerhin, er kann es sich leisten. Insbesondere sein Kommentar zum Director’s Cut von „Kingdom of Heaven“ ist sehr informativ und lebendig und ein Highlight auf der rundherum sehr schönen DVD. – Ein weiterer Ridley Scott-Film, „Thelma & Louise“, verfügt über mehrere Kommentare, u.a. auch einen mit Geena Davis, Susan Sarandon und der oscarprämierten Autorin Callie Khourie, die hier super unterhaltsam und spannend über den Film sprechen, und wie er ihre Leben und Karrieren verändert hat.

    Die „Lord of the Rings“ Trilogie verfügt ja in den extended cuts über jeweils vier oder fünf Kommentare, wobei meist die mit Peter Jackson & Fran Walsh einerseits und die mit den Hauptdarstellern andererseits am interessantesten für mich waren. Aber wer sich mit der Materie der Special Effects beschäftigen will, wird sich über den der WETA Mitarbeiter sicher freuen – erfährt er doch hier en detail wie’s gemacht wurde. (Das ist wohl auch was für Leute, die gern Pixar-Kommentare hören.)

    Mein Liebling Clint Eastwood hält sich ja, genau wie Steven Spielberg, bei solchen Kommentaren meist vornehm zurück. Dafür hat der Filmkritiker und Eastwood-Biograph Richard Schickel einen leidlich unterhaltsamen, aber recht gut strukturierten Kommentar zu Eastwoods „Unforgiven“ abgeliefert.

    Monte Hellman, der zu Unrecht ziemlich vergessene Stern am US-amerikanischen Autorenkinohimmel, hat für „Two-Lane Blacktop“ einen tollen Kommentar gesprochen. Der ganze Film ist spitze und liebevollst restauriert worden von den Criterion-Leuten (Wem sonst?). Sehens- und hörenswert!

    Zu guter Letzt höre ich immer gern Peter Bogdanovich und Joel Schumacher zu – beide verstehen es, den Zuschauer zu fordern, zu informieren und zu unterhalten, ohne ihn dabei zu langweilen.

    (Oh Mann, mir fallen noch Dutzende weitere ein… ich bin ein Audiokommenntarfreak.)

  3. Post
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    ines

    @kiki: mehr, mehr, mehr! (bin sehr beeindruckt)

    mir fällt grad ein, dass es bei „eternal sunshine of a spotless mind“ eine stelle gibt, an der charlie kaufmann michael gondry beim filmgucken erklärt, warum die eine figur jetzt telefoniert und wer am anderen ende der leitung ist. das war sehr wunderlich.

  4. Kiki

    Sehr lustig fand ich auch den Kommentar von Pierce Brosnan auf der „Die Another Day“-Scheibe, besonders zu der Szene, als Halle Berry in ihrem orangefarbenen Bikini aus dem Wasser steigt. „Rewind… freeze frame…. rewind…. freeze frame“ – Herrlich komisch.

    Es sind übrigens meiner Erfahrung nach häufiger die Filme, die man nicht gerade als filmhistorisch wertvoll einordnen würde, bei denen das Team hinter den Kulissen offenbar den meisten Spaß hatte. Ein schönes Beispiel dafür ist besagter James Bond Film, ein anderes wäre „Rocky Balboa“. Stallone spricht nicht nur in ganzen, zusammenhängenden Sätzen, sondern mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion Selbstironie über die Entstehung des Films. (Er hat übrigens eine wunderbare Stimme, die er ja auch schon dem einen oder anderen Zeichentrickprojekt als Sprecher zur Verfügung gestellt hat.)

    Kevin Smiths Kommentare sind natürlich die Kirsche auf dem Kuchen seiner Filme. Man kommt aus dem Lachen wirklich nicht mehr heraus.

    Michael Manns Filmen kann ich persönlich nicht viel abgewinnen, aber die Kommentare sind ungleich unterhaltsamer und weitaus weniger zähflüssig als die Filme.

    John Frankenheimer sprach einen spannenden, wenngleich sehr technisch orientierten Kommentar zu „Ronin“, einem echten Kleinod des Thriller-Genres. Die Autojagd darin sucht ihresgleichen.

    Einen wirklich interessanten Kommentar der etwas anderen Art hat Capt. Dale Dye (Ret.) auf Oliver Stones „Platoon“ abgeliefert. Er war der militärische Berater von Stone, drillte den Haufen junger Niemande (darunter Johnny Depp, Kevin Dillon, Charlie Sheen, Willem Dafoe, Francesco Quinn, Forest Whitaker etc.) für den Dschungelkampf und hatte selbst sein Leinwanddebut in einer kleinen Nebenrolle. Cpt. Dye hat sich nach dem Erfolg des Films damals als militärischer Berater in Hollywood selbstständig gemacht und seither in nahezu jedem Kriegsfilm für ein authentisch wirkendes Klime/Umfeld gesorgt. Der Kommentar ist erfrischend frei von Eitelkeiten und lässt den Zuschauer ahnen, was für ein abenteuerliches Unterfangen diese Dreharbeiten damals waren.

    (Das muss reichen für heute, ich hab‘ mich schon als Super-Nerd geoutet.)

  5. polarlicht

    „young mr. bloom…! he said: i did lord of the rings, i know everything about fighting… hihihi” grossartiger kommentar von depp bei den piraten!
    als sozusagen voll-kommentar-film würde ich unbedingt kinski/herzog “geliebter feind” empfehlen.
    (sorry mein erster kommetar ist irgendwie mit der html-formatierung missraten)

  6. Post
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