ha! wir sind mit recht!

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als der relativ junge anwalt der gegenseite im heutigen prozess um die alte wohnung den angenehm klimatisierten kleinen verhandlungssaal betritt, sieht er sich kurz um, und anstatt sich zu setzen bleibt er stehen und fragt die richterin „kann man hier ein fenster aufmachen?“, woraufhin die richterin kaum von ihren akten aufschaut und meint „die kann man nicht aufmachen“, und der relativ junge anwalt der gegenseite erfolglos versucht einen smalltalk darüber anzuzetteln („achja stimmt, die kann man nur kippen, oder?“).
der prozess geht extrem gut für die ehemalige mitbewohnerin und mich aus, warum ist uns selbst nicht ganz klar, und auch unser jurist vom mieterschutzverband wundert sich. freuen tut er sich aber mit uns.
und ich muss immer noch über den irritationsversuch des relativ jungen anwalts der gegenseite schmunzeln, der für mich klang wie aus einem buch „verhandlungstechnik 101“. (dass ich das mit dem fenster selbst in einem verhandlungsseminar mal gelernt habe, und dass das natürlich nur funktioniert, wenn man es dramaturgisch richtig einsetzt, nämlich in einem extrem heiklen verhandlungsmoment und nicht ganz am anfang, das amüsiert mich schon ziemlich.)

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