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dieser artikel (via ppt) weist ärzte aller fachrichtungen auf die wirkungsweise der „pille danach“ hin. dass die nebenwirkungen sehr gering sind. dass es sich nicht um einen schwangerschaftsabbruch handelt. und dann der absatz, in dem darauf eingegangen wird, dass die verfügbarkeit der pille danach laut einiger studien nicht zum lasterhaften herumvögeln (i.e. „promiskuität und unverantwortlicher umgang mit sexualität“) führt.

warum muss man im jahr 2008 immer noch durch studien belegen und extra anmerken, dass die verschreibung der pille danach nicht zum schlampentum führt? ich bin heilfroh, dass ich dieses medikament noch nie benötigt habe, wenn ich mir die erzählungen von freundinnen anhöre, die sich in aufgewühltem zustand nach einer verhütungspanne bei einem arzt erkundigt haben und arrogant und ohne rezept wieder heimgeschickt wurden bzw. von apothekern im vorfeld keine auskunft über die verfügbarkeit bekommen haben („hätten sie halt besser aufgepasst“). dass man sich die moral von frenden menschen auf die nase binden lassen muss, dass es immer noch der aufklärungen bedarf, die in dem artikel aufgeführt sind, dass eine medizinische frage mit einer moralischen bewertung einher geht, wo es sich doch in keinster weise um eine abtreibung handelt, sondern um eine empfängnisverhütung. dass andere menschen das recht haben, das für einen zu bestimmen. dass man es nicht selbst in der hand haben darf. im jahr 2008.

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