eierlikör?

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heute früh mit s. ausgibig über das wesen des partykellers diskutiert. ob es eine deutsche/österreichische eigenschaft sei, zum feiern in den keller zu gehen. und dass es ein selbstverwirklichungsraum für den hausherren sei, weniger wohl für die dame der familie (die bekommt maximal ein bügelzimmer. ohne bar.).

wir assoziierten dann getränkelisten (eierlikör!) und aktivitätslisten (tischfußball! dartscheibe!) samt dekoration (fußballschals! komplette holzverkleidung! plastikrasen! fototapete! sportpokale! bravoposter! musikanlage!). die frage, ob das kulturspezifisch sei, oder sich in anderen kulturkreisen nicht oder durch andere orte (garage?) ausdrückt, konnten wir allerdings nicht beantworten. ebensowenig die abgrenzung zum hobbykeller.

interessant ist ja, das man relativ wenig wirklich profundes findet im großen internet. von diversen thekenbauanleitungen mal abgesehen. man möchte doch meinen, irgendwo hätte einer zum anfangen schon mal an einer phänomenologie des partykellers geschrieben, aber nein.

ein paar fragmente gibt es dennoch.
zum feiern in den keller (interessanter artikel. da wird tatsächlich das holzbrett mit der durst-klingel erwähnt. und auch das wort „käseigel“ fällt.)
ausstellung „heut laden wir uns gäste ein“ (mit einer erwähnung des partykellers, samt einer kleinen chronologie des deutschen feierns.)
bericht über die ausstellung (mit fotos.)

weder s.’s noch meine eltern besaßen übrigens einen partykeller. und darüber bin ich auch gar nicht unglücklich.

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