das experiment: tag eins

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die versuchanordnung gestaltet sich wie folgt: ich habe mir zweieinhalb wochen urlaub herausgeschlagen, von denen ich die ersten 10 tage in wien verbringe. zu hause. weil ich heuer keine lust hatte wegzufahren. und weil ich so viele dinge tun will, die ich nur zu hause tun kann.

in den nächsten tagen könnt ihr mir also dabei zuschauen wie ich mich in der gewohnten umgebung entspanne – oder wie ich am experiment scheitere. man weiß es noch nicht.

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tag eins, morgens. die übliche rastlosigkeit stellt sich schon mit dem aufwachen ein. bis gestern nacht habe ich noch drehbuchanalysen weggemailt, und das arbeitstempo steckt mir noch in den knochen. besser gesagt im hirn. dort geht es wieder mal zu wie in einem affenhaus. und ganz hinten steckt das schlechte gewissen der freiberuflerin, ob man sich das überhaupt gönnen darf, so eine urlaubssache. ich meine – zweieinhalb wochen weg vom schuss! mich wird nie mehr jemand engagieren! ich werde danach arbeitslos sein und arm wie eine kirchenmaus!! der verstand schreit natürlich ganz laut BLÖDSINN, DU HAST ES DIR SOWAS VON VERDIENT UND DIE KUNDINNEN ENGAGIEREN DICH IMMER, WEIL DU GUT BIST!, und ich weiß dass er recht hat, vor allem nach den letzten arbeitsmonaten. aber so ist das eben mit den inneren stimmen einer freiberuflerin.

erfahrungsgemäß weiß ich, dass das hirntempo mit reizüberflutung und hyperaktivität am besten bekämpft werden kann. quasi konfrontationstherapie. deswegen fahre ich heute nach schönbrunn, um mir endlich die gemächer von sisi und franzl anzuschauen. das will ich schon seit jahren. und die wagenburg. und spazierengehen und fotos machen. und vielleicht auch noch zoo? mal sehen.

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stay tuned, ich werde über den fortgang des experiments hier berichten.

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