Credo

Diejenigen, die hier mitlesen haben es ohnehin schon herausgehört, aber es ist mir ein Bedürfnis, hier einmal mein dramaturgisches Glaubensbekenntnis anzubringen.

Ich glaube daran, dass selbst das größte Talent erst in Verbindung mit einem fundierten Handwerk zum Blühen gebracht werden kann.

Ich will durch einen Film berührt werden. Ich bin ein Mensch voller Emotionen und will diese auch erleben dürfen, wenn ich einen Film ansehe.

Ich will mich nicht langweilen, weder spannungstechnisch noch intellektuell. (Auch scheinbar banale Fernsehformate können zumindest emotional anspruchsvolle Konflikte transportieren. Wenn man sich in der Stoffentwicklung dafür Zeit nehmen kann und AutorIn und ProduzentIn das auch wollen.)

Ich glaube daran, dass sich Anspruch und Unterhaltung nicht ausschließen.

In der Drehbuchanalyse geht es mir zunächst immer um die Figuren und das emotionale Thema der Geschichte. Struktur ist auch wichtig, aber erst wenn das emotionale Fundament der Geschichte trägt.

Und zuletzt: Simple story, but complex characters. Und bitte nicht umgekehrt.

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