Making A Scene: 11 Performances

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Die New York Times hat den oscarpränmierten Kameramann Janusz Kaminski gebeten, 11 Szenen (also eigentlich: Vignetten) mit herausragenden Schauspielerinnen zu inszenieren. Hier ist das sehr sehenswerte Ergebnis.

Hier ist das Making Of des Kürzestfilmprojekts, das für den Filmschwerpunkt der New York Times gemacht wurde. Und es gibt hier einen langen Artikel zum Thema, wie sich das Kino in der Zukunft entwickeln wird.

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Warum schreiben Sie interessante weibliche Figuren?

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Ich hatte neulich wieder mal eine Diskussion mit einem Mann. Und zwar  darüber, wieso es denn nötig wäre, in der Sprache zu gendern. Und überhaupt – es ginge doch bloß um den gegenseitigen Respekt. Also ich finde gendern für sehr notwendig, weil sich meiner Meinung nach in der Sprache die Realität abbildet. Aber darum gehts es hier nur am Rande.

Zufällig hat mir zeitgleich eine Freundin, Nicola von Leffern, den Link zu einer Rede von Jess Whedon gemailt. Den kannte ich schon, aber ich habe ihn noch nie hier gepostet. Es geht um die Frage wieso er “starke Frauenfiguren” schreibt. Ab Minute 6:25 wird es richtig gut.

Dazu fiel mir dann auch noch diese Sache ein, mit G.G. Martin, dem Autor von GAME OF THRONES:

Danke für die Aufmerksamkeit.

p.s.: Für alle WienerInnen: Von 22.-24.11. findet im Drehbuchforum Wien ein Seminar zum Thema Fokus Figuren – Writing the Heroine’s Story mit Helen Jacey statt. Macht mit!

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DIAGONALE Webnotizen: Katharina Mückstein

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Auf der Website des DIAGONALE Filmfestivals gibt es die sogenannten “Webnotizen“, wo österreichische FilmemacherInnen über Aspekte ihrer Arbeit schreiben.

Diesesmal ist Katharina Mückstein, Autorin und Regisseurin von TALEA, an der Reihe. Sie schreibt über die Arbeit vor der ersten Drehbuchzeile (und die Dramaturgin, die sie im Text erwähnt, bin vermutlich ich…).

© Katharina Mückstein

Ich beginne bald mit Katharina an ihrem nächsten Projekt zu arbeiten und freue mich schon sehr darauf.

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SOURCES 2: Lectures

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At the Sources 2 workshop I attended in October, Michael Seeber held a wonderful lecture about keeping your ego out of the mentoring process (at least this was the core of the speech in my opinion).

Michael Seeber, ©Sources2

The title was “Yang-Shan Meets San-Cheng Or The Art Of Mentoring”. You can download it here, next to a lot of other interesting lectures from the Sources 2 workshops of the last years.

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Onlinekurs: The Future of Storytelling

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Da spreche ich dauernd davon, dass ich mich ab jetzt mehr auf neue Medien und Transmedia Storytelling fokussiere, und schon macht sich eine Türe auf: Auf iversity, einer professionellen Plattform für Onlinekurse, beginnt am 25.10. ein Kurs zum Thema “Die Zukunft des Storytelling” (gratis und auf Englisch).

Ich habe mich schon angemeldet und bin gespannt wie das wird. Laut Beschreibung dürfte ich vieles schon wissen, aber ich hoffe auch auf gute Networkingmöglichkeiten und eine neue Erfahrung durch das Onlinelernen. Wenn ich Zeit habe werde ich damit experimentieren und euch hier auf dem Laufenden halten!

Wer sich auch anmelden will, kann das hier ganz einfach machen. Und hier ist die Facebookseite dazu. Gebt mir Bescheid, wenn ihr mitmacht, vielleicht bilden wir ein virtuelles Lernteam!

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Weekend Videos

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From today until Monday I will be gone. It is my last trip to Salzburg and St.Pölten where I am teaching script development this term.

But it will not get boring here, I promise, because here are links to some very interesting videos about tv series.

First there is a one hour video where showrunners and writers from the most successful tv drama series are talking about their craft ( here you find a transcript of the talk):

Thanks to the soon to come Emmy Awards there are currently lots of videos about tv series out there, and I guess there will be more during the next days. Here you have the round table interview with the main actors from the most successful drama series. It is really interesting to hear Jon Hamm (MAD MEN), Damian Lewis (HOMELAND) and all the others talk about their jobs.

For those of you interested in comedy series, watch this one hour interview with some of the most acclaimed comedy showrunners like Liz Meriwether (NEW GIRL) and Paul Lieberstein (THE OFFICE).

I have some more video links in store, but I guess I better keep them for some other weekend. After weeks of cold and rainy weather there will be finally lots of sun here in Austria this weekend, and I guess you rather want to go outside than stay inside and stare at a screen for hours, right?

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Wochenendvideos

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Ich bin von heute bis Montag in Sachen Stoffentwicklungsunterricht unterwegs, und zwar zum letzten Mal in diesem Sommersemester an der Kommunikationswissenschaft in Salzburg und an der FH Medientechnik in St. Pölten.

Damit es hier nicht langweilig wird poste ich ein paar Wochenendvideos.

Zuerst ein einstündiges Video, in dem die Autoren bzw. Showrunner einiger der aktuell besten amerikanischen TV-Serien über ihre Arbeit sprechen (ein Transkript des gesamten Gesprächs findet ihr hier):

Der nahenden Emmy-Verleihung sei gedankt – dennn dadurch gibt es jetzt (und sicher in den nächsten Tagen) noch mehr Interviews zum Thema TV-Serie. Hier reden zum Beispiel die Hauptdarsteller einiger Serien über ihren Beruf. So schnell kriegt man Jon Hamm (MAD MEN), Damian Lewis (HOMELAND) und Co. alle auf einmal für eine ganze Stunde in dieser Konstellation vielleicht nicht mehr zu sehen.

Wer sich für die Showrunners der Comedy-Serien interessiert findet hier deren einstündiges Interview, u.a. mit Liz Meriwether (NEW GIRL) und Paul Lieberstein (THE OFFICE).

Ich hätte noch einige andere Videolinks parat, aber die hebe ich mir für ein anderes Wochenende auf. Schließlich soll am Samstag und Sonntag nach Wochen der Kälte endlich die Sonne scheinen, da wollt ihr sicher lieber draußen sein statt hier drinnen vor dem Bildschirm, oder?

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Character development – with a twist

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I have subscribed THE NEW YORKER for several years now. Often I only find time to skim through the contents, but when I am sitting down for a few hours to read one of the long articles it is always a great experience. Not only because the dramaturgy of the articles is great, and also the writing, but I always have the feeling that I get really close to the portrayed characters (actually like you do when you are watching a really good documentary).

One of these articles is the portrait of Frédéric Bourdin. Writer David Grann gets close to this man who is a notorious lier and often transforms himself into peronalities of missing children. But different to most con-men his aim is not his victim’s money. Instead he seems to be driven by the need for attention, love and wanting a real family. Which boundaries he crosses and how his path suddenly interferes with the family of a missing boy (and what crime seems to be behind that) you can read here.

But why am I writing this here on Scriptalicious? Because when Bourdin describes how he is creating his “characters” it reads like a “how to” article on character development for screenplays.

One day when I was visiting Bourdin, he described how he transformed himself into a child. Like the impostors he had seen in films such as “Catch Me If You Can,” he tried to elevate his criminality into an “art.” First, he said, he conceived of a child whom he wanted to play. Then he gradually mapped out the character’s biography, from his heritage to his family to his tics. “The key is actually not lying about everything,” Bourdin said. “Otherwise, you’ll just mix things up.” He said that he adhered to maxims such as “Keep it simple” and “A good liar uses the truth.”

Apart from some good ol’ writing tips like “keep it simple” (and somewhere between the lines “write what you know”) the whole article is a psychological thriller with a real crime story as a B-plot. I really recommend reading it.

By the way: I asked myself why no one has made a movie from this story yet, but of course that already happened. There was a feature film in 2010, and a documentary will premier this year.

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Figurenentwicklung – im echten Leben

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Ich habe seit einigen Jahren ein Abo für den NEW YORKER. Oft komme ich gar nicht dazu, mehr zu tun als den Inhalt zu überfliegen, aber wenn ich mir dann ein paar Stunden Zeit nehme und einen der langen Artikel lese macht es alles wett. Nicht nur weil die “Dramaturgie” der Essays großartig ist, und der Stil noch dazu, sondern weil man den Menschen um die es geht unglaublich nahe zu kommen scheint (eigentlich wie in einem wirklich guten Dokumentarfilm).

Einer dieser Artikel ist das Portrait von Frédéric Bourdin. Der Autor David Grann nähert sich dabei einem Mann an, der notorisch lügt und dabei immer wieder den Namen und die Persönlichkeit verschwundener Kinder angenommen hat. Anders als bei den meisten Hochstaplern war sein Ziel aber offenbar nicht seine Opfer um ihr Geld zu bringen, sondern… ja was eigentlich? Offenbar gibt es bei diesem Mann eine große Sehnsucht nach Anerkennung, Liebe und Familie. Welche Grenzen er dabei überschreitet und wie sich sein Weg plötzlich mit der Familie eines verschwundenen Jungen kreuzt (und was da womöglich für ein Kriminalfall dahinter steckt) lest ihr am besten selbst.

Und wieso schreibe ich hier auf Scriptalicious darüber? Weil Frédéric Bourdin mitten im Artikel beschreibt wie er seine “Figuren” kreiert. Und das liest sich für mich wie ein “How To” der Figurenentwicklung in Drehbüchern.

One day when I was visiting Bourdin, he described how he transformed himself into a child. Like the impostors he had seen in films such as “Catch Me If You Can,” he tried to elevate his criminality into an “art.” First, he said, he conceived of a child whom he wanted to play. Then he gradually mapped out the character’s biography, from his heritage to his family to his tics. “The key is actually not lying about everything,” Bourdin said. “Otherwise, you’ll just mix things up.” He said that he adhered to maxims such as “Keep it simple” and “A good liar uses the truth.”

Abgesehen von den guten Drehbuchratschlägen “Keep it simple” (und im Grunde auch das oft gehörte “Write what you know”) liest sich der Artikel wie ein Psychothriller, der im B-Plot noch dazu einen echten Krimi aufweisen kann. große Leseempfehlung.

Ich habe mich übrigens beim Lesen gefragt wieso das noch nicht längst verfilmt wurde. Ist natürlich schon passiert, und zwar 2010 als Spielfilm und dieses Jahr als Dokumentarfilm.

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InesFigurenentwicklung – im echten Leben

Screenwriting 101

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You might already know the website GO INTO THE STORY by Scott Myers (if you don’t, please check it out, there is tons of useful stuff for aspiring and advanced screenwriters).

There are lots of different categories, and one I find especially interesting is called SCREENWRITING 101. Here is a quote from writer Carl Foreman (HIGH NOON) and it starts like this:

When I first came out to Hollywood, it never occurred to me that the story had to be about something.

Read the whole quote here, it is a pretty good definition of emotional theme. (Did I already tell you that I consider the emotional theme of a movie as important as three-dimensional characters?) You can find lots of other quotes here.

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