Das TV-Serien-Streaming-Experiment: Ein Nachtrag

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Meine Blogreihe über das TV-Streaming-Experiment hat einige Kommentare hier und auf Facebook hervorgerufen. Am meisten habe ich „Ja, genau, das denke ich mir auch schon lange“ und „Ich fühle mich echt verarscht“ gelesen.

Außerdem wurde ich auf diesen Comic von The Oatmeal aufmerksam gemacht (Danke, Michael). Den kannte ich schon, aber man kann ihn gar nicht oft genug anschauen. Genau so bin ich vor meinem Computer gesessen – bloß sieht meine Frisur besser aus.

"I tried to watch Game of Thrones and this is what happened" by The Oatmeal

Was hat das Experiment bei mir persönlich ausgelöst?

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InesDas TV-Serien-Streaming-Experiment: Ein Nachtrag

Das TV-Serien-Streaming-Experiment, oder: Warum wollt ihr mein Geld nicht haben? (Teil 3)

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Previously on „Das TV-Serien-Streaming-Experiment“: In Teil 1 habe ich den Grund für mein Experiment beschrieben, bei dem ich nach einem Weg suche, meine aktuellen amerikanischen Lieblingsserien legal(!) in Österreich zu streamen. In Teil 2 habe ich den ersten Teil meines Feldversuchs protokolliert. Und jetzt gehts auf zum Finale!

Episode 3 – Des Feldversuches zweiter Teil und Fazit

Der 2. Teil endete mit einer geheimnisvollen Linkliste, die alle legalen Filmstreamingdienste in Österreich auflistet. Hier ist sie; sie wurde vom Verein Anti Piraterie erstellt.

Ich klicke mich durch und bin erstaunt, von wie vielen Plattformen ich noch nie etwas gehört habe. Einige gehören zu deutschen Medienkonzernen, manche kleine sind mir völlig unbekannt, oder sie decken Nischen ab, die mich nicht so wirklich interessieren.

Aber zunächst zu den bekannteren Portalen:

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InesDas TV-Serien-Streaming-Experiment, oder: Warum wollt ihr mein Geld nicht haben? (Teil 3)

Das TV-Serien-Streaming-Experiment, oder: Warum wollt ihr mein Geld nicht haben? (Teil 2)

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Previously on „Das TV-Serien-Streaming-Experiment“: In Teil 1 habe ich darüber geschrieben, warum ich bestimmte amerikanische Serien so liebe, wie wichtig mir das zeitnahe Anschauen dieser Serien ist, und dass ich herausfinden will, wie ich das legal in Österreich bewerkstelligen kann.

Episode 2 – Des Feldversuches erster Teil

Wie bei jedem richtigen Experiment muss man zuerst das Setup offenlegen.

Ich empfange hier in Wien mein Fernsehangebot über den Kabelnetzbetreiber UPC und habe ein Kombipaket aus Internet, Fernsehen und Festnetztelefonie. Dafür zahle ich monatlich 49,45 €. Die einzelnen Posten sind nicht getrennt ausgewiesen, aber ich gehe mal davon aus, dass man für den TV-Empfang inkl. HD-Festplattenbox und einigen Zusatzsendern, die automatisch bei diesem Paket dabei sind, wie FOX Serie, Kinowelt, MGM, TNT Serie, SyFy, 13th Street usw., von 25,- € ausgehen kann.

Außerdem habe ich beim Handy eine TV-Funktion namens „3MobileTV“, was ich zwar kaum nutze, aber 5,- € pro Monat dafür bezahle (aber ich kann damit z.B. RTLnitro anschauen, das ich auf UPC nicht empfangen kann). Und ich bezahle meine GIS Gebühren (für die LeserInnen aus Deutschland: Das ist das, was bei euch GEZ heißt), die mit etwa 25,- € pro Monat zu Buche schlagen (wovon der ORF selbst fürs Programm davon nur 16,60 € bekommt, aber das ist eine andere leidige Geschichte).

Fazit: Pro Monat gebe ich also ca. 55,- € für Fernsehempfang und –nutzung aus. Interessant, das habe ich mir noch nie so genau ausgerechnet.

tv bild

Wonach suche ich?more

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InesDas TV-Serien-Streaming-Experiment, oder: Warum wollt ihr mein Geld nicht haben? (Teil 2)

Das TV-Serien-Streaming-Experiment, oder: Warum wollt ihr mein Geld nicht haben? (Teil 1)

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Episode 1, Die Einleitung

Ich liebe Fernsehserien. Konkreter: Ich liebe einige aktuelle amerikanische Fernsehserien (und auch ein paar europäische bzw. deutsche und österreichische, aber hier wird es nur um bestimmte amerikanische Serien gehen).

Ich mag die komplexen Charaktere, die zwischen liebenswert und unsympathisch gratwandern und sich im Laufe der Zeit verändern und trotzdem nachvollziehbar bleiben. Mich begeistern die vielen Erzählstränge, die im Idealfall gekonnt verknüpft werden. Ich liebe die raren Momente, wo ich mit offenem Mund dasitze, weil ich den einen Twist im Plot wirklich nicht vorhergesehen habe, siehe „Flash Forward“ oder „The Red Wedding“. Wenn mich etwas gepackt hat, bin ich ein enthusiastischer Serienjunkie und ein sehr loyaler Fan.

Begonnen hat das alles vor einigen Jahren mit LOST, und mit dem Internet.

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InesDas TV-Serien-Streaming-Experiment, oder: Warum wollt ihr mein Geld nicht haben? (Teil 1)

„Remote Control“ gewinnt in Busan

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Nicht nur der belgische Film DRIFT von Benny Vandendriessche hatte beim Filmfestival in Busan letzte Woche Weltpremiere, sondern auch die mongolisch-deutsche Koproduktion REMOTE CONTROL. Beide Filme hatte ich als Script Consultant in der Stoffentwicklung begleitet, aber bei REMOTE CONTROL ist das bereits einige Jahre her, weil die Finanzierung so lang gedauert hat. Deswegen hatte ich den Film ehrlich gesagt im Augenblick auch gar nicht mehr auf meinem Radar.

Umso schöner, dass ich jetzt am Sonntag beim Frühstückskaffee eine Email von Jessica Woodworth bekomme, die mir geschrieben hat, dass REMOTE CONTROL in Busan den New Currents Award bekommen hat. Was sie damit zu tun hat? Sie hat mit ihrem Mann Peter Brosens 2005 ihren ersten Spielfilm KHADAK in der Mongolei gedreht (bei dem ich Drehbuchberaterin war) und dort mit Byamba zusammengearbeitet. Peter und Jessica haben mich dann als Script Consultant vermittelt, als Byamba begonnen hat, REMOTE CONTROL zu schreiben. Das war für mich ein spannendes globales Networking quer über Kontinente und Kulturen hinweg.

Ich freue mich jedenfalls sehr für den Regisseur und Autor Sakhya Byamba, und hoffe immer noch, dass ich die Mongolei bald im wirklichen Leben sehen kann. Bis dahin lasse ich mich von den Geschichten auf der Leinwand begeistern.

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Ines„Remote Control“ gewinnt in Busan

Onlinekurs: The Future of Storytelling

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Da spreche ich dauernd davon, dass ich mich ab jetzt mehr auf neue Medien und Transmedia Storytelling fokussiere, und schon macht sich eine Türe auf: Auf iversity, einer professionellen Plattform für Onlinekurse, beginnt am 25.10. ein Kurs zum Thema „Die Zukunft des Storytelling“ (gratis und auf Englisch).

Ich habe mich schon angemeldet und bin gespannt wie das wird. Laut Beschreibung dürfte ich vieles schon wissen, aber ich hoffe auch auf gute Networkingmöglichkeiten und eine neue Erfahrung durch das Onlinelernen. Wenn ich Zeit habe werde ich damit experimentieren und euch hier auf dem Laufenden halten!

Wer sich auch anmelden will, kann das hier ganz einfach machen. Und hier ist die Facebookseite dazu. Gebt mir Bescheid, wenn ihr mitmacht, vielleicht bilden wir ein virtuelles Lernteam!

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InesOnlinekurs: The Future of Storytelling

The Hunger Games, Teil 2

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Also, ich mochte ja den ersten Teil von „The Hunger Games“ sehr. Ich mag das dystopische Setting, und vor allem mag ich die Hauptfigur: Katniss Everdeen ist ein Teenager, und trotzdem geht es nicht nur um die klassischen Liebesverwirrungen, sondern es geht um Loyalität, um Familie, um ein politisches Aufbegehren, um Leben und Tod. Und nebenbei eben auch um die Liebe.

In den Romanen, die ich alle gelesen habe, gefiel mir vor allem der politische Aspekt. Es geht um eine große (gesellschafts)politische Revolution, die es ohne Katniss nicht geben würde. Die eigentlichen Hunger Games im jeweils zweiten Akt waren mir persönlich dann sogar etwas zu lang, weil ich das Drumherum interessanter fand.

Jetzt freue ich mich schon lange auf Teil 2, und dann muss ich dieses Statement des Regisseurs Francis Lawrence lesen:

“I felt the love story in general was a bit buried in the first one,” says Lawrence. “I wanted to bring the love story to the surface. And when I say love story, I mean the triangle.”

Oje, bitte nicht, jetzt bekomme ich ein bisschen Angst. Bitte lasst mir meine Katniss, meine Heldin, die eben nicht jede Sekunde darüber nachdenkt, in wen sie wie sehr verliebt ist, sondern die sich mit der Revolution beschäftigt. Immerhin geht es im Trailer von Teil 2 nicht nur um die Liebe, und das beruhigt mich ein bisschen.

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InesThe Hunger Games, Teil 2

Der ferngesteuerte Tourist

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In Melbourne hat man sich etwas einfallen lassen, um den potentiellen Touristen die Stadt schmackhaft zu machen:

Bis zum 13. Oktober kann man beim Melbourne Remote Control Tourist zwei „Touristen“ durch die Stadt folgen, die mit Helmkamera, Tonaufnahmegerät und Internetverbindung ausgerüstet sind, und man kann ihnen via Internet mitteilen, wohin sie gehen und was sie tun sollen. Das Ergebnis kann man live beobachten. (Aber nach australischer Zeit, also wenn es hier Nacht ist.)

Eine schöne Idee, mit der man auch im Rahmen von ARGs oder anderen Transmedia Events etwas Narratives machen könnte. Wobei ich besonders interessant finde, was passieren würde, wenn man jemanden wohin bzw. zu etwas hin steuert, was die Person auf keinen Fall machen will. Muss sie es trotzdem tun? Wie sind die (zwischenmenschlichen) Regeln? Wann wird es zu einer Outdoor-Version des Milgram-Experiments? Ich sehe da spannende Möglichkeiten für Mockumentaries, soziale Experimente und Thriller-ARGs.

(Quelle: Der Standard)

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InesDer ferngesteuerte Tourist

Willkommen zurück

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Es war in den letzten Monaten wieder sehr ruhig hier auf Scriptalicious. Dabei hat sich im echten Leben viel getan: TALEA von Katharina Mückstein hat zahlreiche Festivals bereist und ist in den österreichischen Kinos angelaufen. DRIFT von Benny Vandendriessche hatte gerade Weltpremiere. Und einige weitere Projekte sind in Postproduktion, z.B. DER STILLE BERG, und ein ganz besonderes Projekt, über das ich erst Ende Oktober sprechen kann. Achso, und ein Buch namens TALKING COOKIES habe ich geschrieben – es wird in einigen Wochen in den Buchläden liegen, wo ihr es dann für euch und eure Freunde als Weihnachtgeschenk kaufen könnt.

Aber ich bin fest entschlossen, dass es hier im Blog wieder lebendiger wird. Und zwar in Zukunft nicht nur mit Artikeln zum Thema Drehbuchschreiben, sondern auch zum Bereich transmediales Storytelling, mit dem ich mich gerade intensiv beschäftige. Stay tuned!

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InesWillkommen zurück

Willkommen! Welcome!

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Willkommen auf meiner neuen Domain ineshaeufler.com.

Ich schraube noch im Hintergrund herum, aber alle Posts der beiden alten Weblogs von das wohnzimmer und affectionista sind jetzt hier fein säuberlich im Archiv abgelegt.

Die tollste Neuigkeit zuerst: Ich bin bald richtige Buchautorin. Meine TALKING COOKIES Cartoons werden im Oktober 2013 bei Müry Salzmann erscheinen, und ich freue mich schon sehr darauf. Über das Making Of werde ich immer wieder hier im Blog berichten.

Talking Cookies Cover

Ansonsten werde ich hoffentlich in Zukunft wieder ein wenig mehr bloggen, vermutlich mit den Schwerpunkten Kreativität und Illustration, und vielleicht auch ab und zu andere Texte. Wir werden sehen und uns auf alle Fälle lesen!

Welcome to my new domain ineshaeufler.com. I merged my two old websites das wohnzimmer (including my „Be Creative!“ projects) and affectionista (my private German blog) into this new website. I will start posting about new projects soon. You will find the Making Of of my new (and first) book project TALKING COOKIES here, which will be published in October 2013 (in German). Whenever I can I will write in German and English, so please stay tuned and enjoy!

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InesWillkommen! Welcome!