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endlich (und noch im alten jahr) das ehemalige zimmer in salzburg aussortiert:

diplom_ich

„neue paradigmen in der filmgeschichtsschreibung“: ach, die diplomarbeit. eine alte diskette endeckt mit der aufschrift „diplom endfassung“ (zum glück. ansonsten hätte es nur mehr zwei kopien auf papier gegeben).

alte leere notenhefte von der schule, die die aufschrift „copyright 1949 by österreichischer bundesverlag, wien“ tragen. die stammen entweder von meinem vater oder das design wurde bis in die 1970er und frühen 1980er unverändert nachgedruckt.

ein zeitungsartikel über den britischen künstler antony gormley. „field“ beeindruckt mich immer noch.

ein herausgerissenes deckblatt eines notizheftes, auf der innenseite zwei telefonlisten mit schauspielernamen vom tiroler landestheater, von vor etwa 10 jahren, als ich dort regieassistentin war. (kaum einer besaß offensichtlich ein handy.)

einige blätter mit der aufschrift „karriere-test für studenten“ von einer deutschen firma aus dem jahr 2000. auf der letzten seite eine tabelle mit einstiegsgehältern in deutschen mark. zusammenfassung: überdurchschnittlich bei „interesse für innovatives denken“, „sicherers auftreten“, „kontaktstärke“, „begeisterungsfähigkeit“, „selbstvertrauen“, „direktheit in der kommunikation“, „einfallsreichtum“, „offenheit für neues“ und „pragmatsiche arbeitshaltung“. zudem wird mir eine starke karriereorientierung und die wichtigkeit von gutem arbeitsklima attestiert. unterdurchschnittlich bei „teamfähigkeit“, „entschlusskraft“, „frustrationstoleranz“, „marketing“, „kundenorientierung“ und „organisation“. fazit: sechs jahre später attestiere ich mir: ich mag meinen beruf unter anderem deshalb so gerne, weil ich oft alleine arbeiten darf (soviel zum thema „teamfähigkeit“). aber in sachen marketing und kondenorientierung habe ich definitiv dazugelernt. zumindest.

zwei notizhefte, dreizehn und siebzehn jahre alt. darin aufzeichnungen zu schauspielübungen und theaterproben und -inszenierungen in salzburg. (ich war einmal ein jahr extrene schülerin an einer kleinen schauspielschule hier. und einige jahre davor eine glühende verehrerin eines hiesigen schauspielers und überhaut des ganzen ensembles hier. da war ich 15. die kritiken mit den theaterfotos habe ich immer noch.)

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