ansage an das wolferl

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„als mitglied der emanzengruppe teile ich ihnen mit, dass ich ihren wunsch, vor ihnen flach zu liegen, keinesfalls erfüllen könnte. sie sind mir zu klein, daher ist mir das zu tief.“ (quelle)

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Inesansage an das wolferl
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  1. Christian

    er hat „feministentruppe“ gesagt. (leibnitz, mittwoch abends; o-ton-u.-bild gestern abend in der zib1)

    und „flach liegen“ ist nicht „flach legen“. da muss man schon schlimm sein, um schlimmes zu denken. ;)

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    ines

    für mich ist die aussage „wäre ich ein linker, die feministen-truppe würde schon flach liegen vor begeisterung“ ebenfalls keine, die respekt zwischen und für menschen zum ausdruck bringt.
    mir geht es nicht um die sexuelle konnotation des „flach legens“.
    in beiden versionen stört mich das bild, dass da wer vor wem anderen am boden liegt, warum auch immer (in demut? aus huldigung? aus hochachtung?). ich finde es schlichtweg anmaßend.

  3. Christian

    natürlich bin ich – als övpler (also als mitglied dieser partei; um den terminus „övpler“ zu konkretisieren) wahrscheinlich wenig objektiv.

    trotzdem denke ich, dummdreiste äusserungen von vertretern aller parteien zu erkennen und auch als solche zu „verurteilen“ (in meiner kleinen welt natuerlich nur). und – als überzeugter anhänger einer theorie, die die kritik der eigenen reihen als besonders wichtig (und notwendig) ansieht – „verärgern“ mich tatsächlich eher solche (wenn sie denn vorkommen; was sie natürlich tun) aussagen von politikern meiner partei.

    diese aussage, also vor allem das – jetzt einmal für sich genommene – „vor jemanden liegen“ kann ich beim besten willen nicht als a priori negativ besetzt ausmachen. auch ich bin etwa schon vor phil collins, vor büchern von john updike, vor geistesblitzen guter redner, vor kommentaren harald schmidts (u. u. u.) „gelegen“. auch kann ich mich gut und gerne erinnern, ganz sicher das eine oder andere mal im launigen gespräch unter freunden ein „alter, i lieg vor dir“ fallen gelassen zu haben. die konnotation mit „demut“ oder „huldigung“ ist eine, die erst der nicht wohlmeinende zuhörer „konstruiert“. das ist – natürlich – denkbar; ich halte es aber – ganz im ernst – für denkbar überzogen und beinah lächerlich.

    niemand muss vor wolfgang schüssel liegen. dies aus der redewendung „vor einer sache/leistung/person zu liegen“ abzuleiten, erscheint mir unfair. danke. christian.

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