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the monastery ist wunderschöner dänischer dokumentarfilm über einen sehr alten mann, der sich in den kopf setzt, sein zerfallendes uraltes schloss dem moskauer patriarchat als orthodoxes kloster zur verfügung zu stellen. also kommen einige nonnen, inspizieren das ganze, sagen zu, machen auflagen, und der dickkopf des sehr alten mannes prallt auf den dickkopf von schwester ambrosia, und irgendwie rauft man sich dann doch zusammen.
die autorin hat keine angst davor, erzählmittel aus dem fictionbereich in ihren dokumentarfilm zu verweben. trotzdem bleibt die geschichte ehrlich. und das fand ich sehr schön.

savage grace ist ein sehr seltsamer film. der tonfall mysteriös, das spiel etwas überhöht, und überhaupt will man gar nicht glauben, dass das alles eine wahre geschichte ist, diese psychotische mutter-sohn-beziehung. julianne moore ist überragend, übrigens.

schindlers häuser macht mich am anfang wahnsinnig, weil die streng geometrische architektur der häuser ständig schief ins bild gerückt wird, lauter fallende linien, ich dreh gleich durch. aber abgesehen davon kippe ich gerne rein in das mediative vorüberziehen der häuser, und emigholz wählt da ja auch die richtige form, denn in der chronologischen abfolge der häuser, jeweils aus diversen winkeln gefilmt und ihre lage in der umgebung kurz einbezogen, erschießt sich einem ja mit der zeit die handschrift des architekten.

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Ines.
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